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Der Tag der Bibliotheken - Ein kleiner Einblick in meinen Arbeitsalltag

Tag der gesunden Ernährung (7. März), Tag des Deutschen Bieres (23. April), Weltschifffahrtstag (letzter Donnerstag im September) oder auch der jeden zweiten Samstag im November zelebrierte Aktionstag "Rettet die Kastanie!" - mir scheint, es gibt heutzutage für alles und jeden einen Gedenk- und Ehrentag. Nachdem das Thema an einem Nachmittag im Büro aufgekommen ist, war ich neugierig und habe ich mich mal schlau gemacht - war ja klar, dass da auch was für Bibliotheken dabei ist!

 

Seit 1995 gilt der 24. Oktober als Tag der Bibliotheken. Ins Leben gerufen von Richard von Weizsäcker warten an eben jenem Tag Bibliotheken mit besonderen Aktionen auf und geben so Menschen, die aus den verschiedensten Gründen bisher noch nicht viel mit der Institution zu tun hatten, die Möglichkeit, sich mit dem Angebot einer modernen Bibliothek vertraut zu machen. Denn das übersteigt heutzutage den reinen Ausleihbetrieb um ein Vielfaches! ...leider ist das vielen anscheinend immer noch nicht klar. Gerade zu Beginn meiner Ausbildung musste ich mir häufig Fragen anhören wie "Bibliothek? Ist das nicht total langweilig, da zu arbeiten?" (oder auch gerne: "Was macht man da überhaupt?"). Wahlweise wurde ich auch mit Vorurteilen ala "Da kannst du den ganzen Tag nur lesen, was; das hätte ich auch gerne!" und "Das ist doch ein aussterbender Beruf! Kannst du da in zehn Jahren überhaupt noch einen Job finden?" konfrontiert. Das hat mich ehrlich gesagt ziemlich schockiert. Kann es wirklich sein, dass heutzutage doch so vielen Menschen der Bezug zum Begriff "Bibliothek" fehlt und sie gar keine Vorstellung davon haben, was eigentlich genau dahinter steckt? =/

Und aus dieser Ernüchterung heraus ist dann irgendwie die Idee entstanden: Warum eigentlich nicht dahingehend mal aufräumen? Warum nicht mal zeigen, was es in einer Bibliothek so alles gibt; hier, quasi aus erster Hand? :D

 

Natürlich kann man das nicht alles in einem Blogbeitrag abhandeln, das würde wohl absolut den Rahmen sprengen - aber eben anlässlich des Tags der Bibliotheken dachte ich mir, ich nehme euch einfach mal mit zur Arbeit und zeige euch, was ich den lieben langen Tag dort so mache - denn "die ganze Zeit nur lesen und chillen" stimmt leider, leider, ich muss euch die Illusion nehmen, nicht ;-)

 

Also, ihr Lieben - lange Rede, kurzer Sinn, hier die Zusammenfassung / ellenlange Ausarbeitung meiner Follow-Me-Around-Instastory vom 24.10., in der ich mal meinen routinemäßigen Arbeitsalltag dokumentiert habe! Wie auch dort gilt hier natürlich: Fragen, Anregungen und Wünsche, was ihr vielleicht in Zukunft gerne noch sehen wollt, gerne in die Kommentare. Es würde mich sehr freuen, bei dem ein oder anderen Interesse an der Bibliothek oder am Beruf der/s FaMI zu wecken :)


Also nun, Dienstag, der 24. Oktober.

Ein typischer Arbeitstag beginnt für mich morgens um 8 - was? Um 8? Ja, richtig gehört! Auch wenn die Bibliothek erst um 11 Uhr für Kunden geöffnet ist, sind wir schon wesentlich früher da, denn es gilt einiges vorzubereiten, damit nachher alles seinen gewohnten Gang gehen kann. Als ich um kurz vor acht mein Rad abgeschlossen habe und mich im Zeiterfassungssystem einbuche, bin ich aber noch nicht mal die Erste. Eine Kollegin wirbelt bereits im Erdgeschoss herum und hat schon die aktuellen Tageszeitungen aus dem Briefkasten geholt und ist gerade dabei, die ersten Medien aus dem Rückgabekasten zu verbuchen. Dazu später mehr - denn mich zieht es als Erstes nach oben ins Büro. Da der Fahrstuhl ebenfalls dort oben hängt, entscheide ich mich kurzerhand für die Treppe und absolviere mit dem Marsch in den dritten Stock ein bisschen Frühsport. Von wegen nur rumsitzen und lesen! ;-)

Selfie vor dem Namensschild am Büro
Eine der ersten Euphorien, als ich meine Ausbildung angefangen habe, war mein Name an der Tür des Großraumbüros. Es war auf einmal alles so... offiziell :D

Und doch führt einen morgens der erste Weg immer zum Schreibtisch.

Gerade durch die zwei Tage Berufsschule pro Woche verpasse ich gefühlt immer eine ganze Menge und muss mich erstmal auf den neuesten Stand bringen. Das geht via E-Mail und untereinander vernetzten Outlook-Kalendern ganz einfach und so bin ich innerhalb weniger Minuten im Bilde über das, was ich vielleicht gestern nach Feierabend noch verpasst habe.

Außerdem finde ich heute Morgen bereits eine neue Aufgabe auf meinem Schreibtisch; und zwar in Form eines Bücherkisten-Auftrags für eine Schule. Damit ist meine innere Tagesplanung auch schon ziemlich klar, yay :)

 

Doch die Bücherkiste muss noch ein wenig auf mich warten - denn bevor ich mich damit befassen kann, wartet erst noch eine andere Aufgabe auf alle im Frühdienst: Und zwar das Einstellen von gestern zurückgegebenen Büchern sowie das Aufräumen der Regale. Damit wird morgens immer so zeitnah wie möglich angefangen, denn je nach dem, wie viel in den Abendstunden des Vortags noch los war und zu wie vielen Kolleginnen wir morgens sind, kann sich das schnell erledigen oder auch gerne über zwei Stunden hinziehen. Das ist per se auch gar nicht schlimm; wichtig ist nur, dass alles in einem annehmbaren Zustand ist, bis die Kunden kommen. Daher gilt es, keine Zeit zu verlieren, sondern direkt loszulegen; und so begebe ich mich kurz darauf die drei Etagen an Treppenstufen wieder runter ins Erdgeschoss, wo die prall gefüllten Rückgabewagen auf uns warten. Angesichts dessen und der Tatsache, dass wir heute Morgen vorläufig nur zu dritt sind, wird das wohl eher ein Einstellen der längeren Kategorie, wie mir schwant. Aber das macht nichts, denn ich muss zugeben, dass ich das mitunter sehr... entspannend finde :D

Es ist einfach eine prima Art, in den Tag zu starten und erstmal "warm zu werden".

Doch als wären die drei vollen Wagen dazu nicht genug, gibt es noch etwas anderes zu beachten - und zwar unseren eben bereits erwähnten Außenrückgabekasten. In einem unscheinbaren, weißen Schrank verborgen steht, an der Wand zur Passage neben dem Kulturhof entlang, der Auffangbehälter unseres Buchbriefkastens. Dieser Service ermöglicht es den Kunden, ihre Medien auch außerhalb der Öffnungszeiten zurückzugeben - beispielsweise für Berufstätige, deren Arbeitszeiten sich nicht mit unseren vereinbaren lassen, ist das eine klasse Sache, denn so kommen die entliehenen Medien trotzdem pünktlich zurück und das Konto wird nicht belastet. Damit das System auch funktioniert, muss natürlich auch der Auffangbehälter regelmäßig kontrolliert werden. Und tatsächlich finden wir morgens ein paar Bücher und DVDs, die wir für die Kunden zurückbuchen und sie anschließend, je nach Zugehörigkeit, auf die verschiedenen Wagen stellen.

 

Denn diese sind, um das Einstellen zu erleichtern, entsprechend vorsortiert: Jede Etage hat ihren eigenen Wagen, auf dem sich nur Medien befinden, die auf das jeweilige Stockwerk gehören. Je nach Andrang bleibt es natürlich nicht bei dem Einen. Heute beispielsweise haben wir einen Wagen für das erste Obergeschoss sowie zwei randvolle für die Kinder- und Jugendbibliothek im zweiten Stockwerk. Dort wird aufgrund des Arbeitsumfangs auch immer mit dem Aufräumen begonnen - quasi zäumen wir das Pferd von hinten auf und arbeiten uns von oben nach unten durch das Gebäude ;-)

Denn in der Erwachsenenbibliothek gibt es erfahrungsgemäß schon mal wesentlich weniger Chaos als oben bei den Bilder- oder Erstlesebüchern, deren Regale gerade in der Ferienzeit morgens ziemlich zerpflückt aussehen können.

Im Erdgeschoss gibt es am wenigsten einzuräumen: Hier befinden sich an Medien neben unseren Aufstellern mit den Erwachsenen-Hörbüchern nur noch die Zeitschriften sowie die "Regionales"-Wand, wo wir Bücher zu Euskirchen, Eifel und Co gesammelt bereitstellen. Diese sind auch nochmal besonders gekennzeichnet, sodass es morgens ganz leicht fällt, sie bereits im Vorfeld aus den Rückgaben herauszuziehen und wegzuräumen, während z.B. der Computer hochfährt, von dem man die Medien aus dem Rückgabekasten zurückbuchen will. Alles eine Frage der Organisation ;-)

 

Genauso verhält es sich mit der genaueren Vor-Sortierung auf den jeweiligen Wagen selbst: Da sich auf den Etagen die unterschiedlichsten Medien-Arten sowie systematischen Kategorien finden, kann man eine Menge Aufwand einsparen, wenn man, grob gesagt, Gleiches zusammenräumt. Zum Beispiel versuchen wir, die besagten Bilderbücher (versehen mit dem Systematik-Kürzel Jb) und Kinder-Sachbücher (JA bis JY) immer in die unteren Fächer zu stellen. Darüber stehen dann zum Beispiel gestaffelt die Erstlese-Bücher (Jc), die Kinder-Romane (Jd) bis hin zur Abteilung teens (Z-). Da diese Gruppen immer in sich geschlossen zusammenstehen (außer bei Sonderaktionen wie z.B. dem Sommerleseclub oder auch Saison-Bestand wie z.B. Weihnachtsbücher - aber das führt jetzt zu weit ;-) ), erleichtert es das Einstellen natürlich ungemein, wenn man auf einen Blick sieht, was wohin muss. So werden die Laufwege effizienter und es erleichtert gerade an Tagen, wo viel anfällt, auch den Überblick erheblich.

 

Tja - und dann gilt es eben, das umzusetzen, was man u.U. wie beschrieben bereits vorbereitet hat: Jedes Buch hat durch die Ordnungssystematik seinen ganz eigenen Platz in der Bibliothek und an genau diesen muss es zurückgeräumt werden. Da gilt es trotz aller Frühe, sich zu konzentrieren - denn sollte beispielsweise ein Buch aus der Kategorie JU 4 (= Kinder-Sachbücher über Tiere) in die Kategorie JU 3 (= Kinder-Sachbücher über Pflanzen) rutschen, werden es weder die Kunden noch wir auf Anhieb finden können. So kann erst recht bei den Erwachsenen-Sachbüchern, die nochmal komplexer aufgeschlüsselt sind, ein einfacher Zahlen- oder Buchstabendreher bereits langwierige Suchaktionen nach sich ziehen. Daher ist auch das Aufräumen der Regale nach dem Einstellen so wichtig.

Das machen wir jeden Tag, zumindest im Groben. An unserem Schließungstag mittwochs, an dem wir nicht alle frei haben, nein ( ;-) ), wird beispielsweise mit dem ganzen Team besonders gründlich aufgeräumt und an jedem Regal die Feinsortierung überprüft. Und ihr glaubt gar nicht, wie viel man da jeden Tag findet! Da kann im Laufe der Woche wirklich eine Menge durcheinander kommen.

Ich frage mich dann zwar oft, wie manche Menschen so sehr in Gedanken sein können, dass sie nicht merken, dass sie mittlerweile in einer vollkommen anderen Ecke stehen als wo sie das Buch hergenommen haben, und komme auch so manches Mal über ein Kopfschütteln nicht hinweg, wenn ich bei den Kinderbüchern morgens das blanke Chaos entdecke - aber es zeigt auch ganz deutlich, wie wichtig unser Job ist. Denn das Ausleihen und Zurückgeben geht mittlerweile dank Selbstverbuchern größtenteils, von ein paar Ausnahmen mal abgesehen, auch ohne unser Einwirken. Selbst im Katalog können die Kunden alleine recherchieren, wenn sie möchten; und das Leitsystem an den Regalen erleichtert es, sich dort ohne großes Vorwissen zurechtzufinden - aber eben nur so lange wie dieses auch stimmt. Denn wie schon gesagt hat jedes Medium genau einen festen Platz im Bestand, weshalb es, je mehr falsch steht, für den Kunden irgendwann unmöglich wird, außerhalb von glücklichen Zufällen noch an das gewünschte Buch oder die CD oder was auch immer zu kommen.

 

Daher, auch wenn es manchmal vielleicht lästig erscheint und ich auch schon gefragt wurde, warum wir morgens z.B. die Bilderbücher wieder fein säuberlich nach Kategorien sortieren, wenn doch sowieso klar ist, dass die Kinder diese Ordnung über den Lauf des Nachmittags auseinandernehmen werden: Weil es ohne System gar nicht geht. Auf der Ordnung, der Systematik der jeweiligen Bibliothek baut alles Weitere auf. Ist das nicht gegeben, geht der Rest auch nicht.


(Für Interessierte: Wir gebrauchen in der Stadtbibliothek Euskirchen übrigens ASB. Schaut mal hier: ASB Wiki. Da könnt ihr euch ein bisschen durch die Kategorien klicken :-) )

 

Das Aufräumen heute steht ein bisschen unter Zeitdruck, da für den Vormittag eine Kindergarten-Gruppe angemeldet ist, die die Bibliothek besuchen möchte. Solche Führungen sind keine Seltenheit, sondern finden teilweise mehrfach die Woche statt; von Kindergarten bis zur weiterführenden Schule inklusive Recherche-Training für die gymnasiale Oberstufe ist alles dabei - im Rahmen der Euskirchener interkulturellen Woche sogar mehrsprachig!

Aber auch das läuft meistens außerhalb der regulären Öffnungszeiten, sodass der normale Kunde davon gar nichts mitbekommt. Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass die meisten gar nicht im Bilde darüber sind, wie eng die Bibliothek mit den Schulen im Umkreis zusammenarbeitet und einen, meiner Meinung nach, wichtigen Teil zur Schulbildung beiträgt - nämlich dadurch, dass sie hilft, Kompetenzen wie selbstständiges Arbeiten und einen angemessenen Umgang mit Medien zu vermitteln. Ich durfte bei solchen Bibliotheksbesuchen auch schon mal dabei sein, quasi von der anderen Seite, nachdem ich das Angebot früher schon als Schülerin selbst wahrgenommen hatte. Heute jedoch haben die Bücherkisten Priorität - Plural wohlgemerkt, denn mittlerweile ist, was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht weiß, noch eine weitere Anfrage hinzugekommen ^_^

Die Bücherkisten sind ein Service, den wir Lerngruppen jeglichen Alters zur Verfügung stellen, also wieder Kitas oder Schulen. Lehrer und Betreuer können dadurch auf den weitreichenden Bestand der Bibliothek zurückgreifen und damit ihren Unterricht / ihr pädagogisches Programm sinnvoll und interessant ergänzen. Dieses Angebot wird tatsächlich sehr gern genutzt, sodass sich eine frühe Anmeldung lohnt und die Abholfristen oft zwei, drei Wochen in der Zukunft liegen. Da ich, die ich momentan den Großteil dieser Kisten bestücke, allerdings nächste Woche Urlaub habe und danach ins Praktikum gehe, bleibt mir im Endeffekt gar nicht mehr so viel Zeit. Daher setze ich mich, nachdem ich zwischendurch noch die Hauspost erledigt habe, gleich an die Recherche und suche im Katalog nach sowohl thematisch als auch altersmäßig passenden Medien. Denn genau genommen ist "Bücherkisten", wie wir sie untereinander kurz nennen, ein irreführender Begriff, denn diese können ebenfalls CDs, Hörbücher oder DVDs beinhalten, ganz wie gewünscht.

 

In meinen beiden Fällen durchsuche ich unseren Bestand einmal zum Thema Sankt Martin und Nikolaus sowie einmal zu Fledermäusen. Meine Favoriten notiere ich mir, sofern sie nicht entliehen sondern verfügbar sind, über ihr systematisches Kürzel. Als ich dann für beide eine nette Vorauswahl zusammengestellt habe, schnappe ich mir aus dem Magazin eine erste Box und gehe wieder runter. Zwischendrin habe ich bereits, kurz vor Öffnen, alle Geräte eingeschaltet, sodass den Kunden sowohl die Katalog-Stationen als auch die Internet-Arbeitsplätze sowie den Kindern oben die Konsolen zur Verfügung stehen. Das ist eine unserer Routine-Aufgaben, die immer wiederkehrend anfallen und für die wir abwechselnd zuständig sind. Diese Woche war ich dran :-)

Und da nun folglich auch Kunden im Haus sind, muss ich noch an etwas anderes denken: An mein Namensschild! So bin ich auf den ersten Blick als Personal erkennbar, während ich durch die zweite Etage wusele und mir die recherchierten Bücher aus den Regalen zusammensuche - was einige Kunden auch dankbar zum Anlass nehmen, um Fragen zu Bestand und Standorten zu stellen.

Das ist eigentlich eine meiner liebsten "Aufgaben"; ich finde es total schön, den Menschen auf ihrer Suche direkt weiterhelfen und ihnen im besten Fall zu ihrem gewünschten Medium verhelfen zu können :-)

 

Zusätzlich ist zu der Zeit sowieso noch Trubel durch die (abreisende) Kindergartengruppe und den Elektriker im Haus, der einige vorbereitende Maßnahmen für unsere Umräumaktion trifft, sodass ich ein bisschen länger brauche als gedacht, bis ich mit meiner vollgepackten Kiste unterm Arm wieder ins Büro hochgehe. Dort sondiere ich zusammen mit einer Kollegin die Auswahl, die ich bisher getroffen habe. Wir sortieren noch ein paar Titel aus, bei denen ich mir nicht hundertprozentig sicher war, ob sie passen könnten, dann steht der Inhalt der Kisten.


Abschließend muss ich noch ein paar Formalitäten wie die Beschriftung der Boxen erledigen und sie zur Abholung bereitstellen (aka wieder runtertragen x) ), und trage mein Berichtsheft für gestern und heute ein - und dann ist mein Tag tatsächlich schon rum und wieder mal frage ich mich, wo die Zeit geblieben ist. Denn eigentlich hätte ich heute auch noch gerne die neuen Hörbücher umgepackt und beklebt...

 

Die muss ich wohl oder übel auf morgen vertrösten, denn alles auf einmal geht ja leider nicht, wenn man keine acht Arme hat. Auch wenn wir die manchmal gut gebrauchen könnten, denn in einer Bibliothek fallen tatsächlich eine ganze Menge unterschiedlicher Aufgaben an. Jeden Tag. Denn während ich heute eingestellt, aufgeräumt, die Hauspost gemacht, zwischendurch alles für die Öffnung vorbereitet und zwei Bücherkisten fertiggestellt habe, waren andere Kolleginnen im Auskunftsdienst an der Theke und haben sich den direkten Anliegen der Kunden angenommen, haben Fragen beantwortet und Konten eröffnet.

Haben für Leser unseren Bestand nach skandinavischen Krimis, veganen Kochbüchern oder DVDs zur Hundeerziehung durchforstet oder einer aufgeschmissenen Studentin bei der Auswahl von Fachliteratur für eine Hausarbeit geholfen.

Haben im Büro den gewaltigen Zettelkatalog der kommenden Neuerscheinungen gesichtet, manche davon auf die Bestellliste gepackt, wohlwissend, was bei uns Anklang findet und was nicht; und manche nicht.

Haben Neuerwerbungen in den Katalog eingearbeitet und danach ins dafür vorgesehene Regal gestellt, wo sie vielleicht direkt ausgeliehen wurden, und haben die Kundin angerufen, die eine dieser Neuerwerbungen als Anschaffungswunsch geäußert hatte und sich nun über die Erfüllung total freute.

Haben den jungen Mann aus Syrien, der gerade in der VHS Deutsch lernt, mit dem Welcome-Regal vertraut gemacht und ihm alle nötigen Bücher gezeigt, mit denen er zusätzlich üben konnte.

Haben die zerliebten Gregs Tagebücher repariert oder nachbestellt, wenn man wirklich gar nichts mehr retten konnte, und haben dem einen Revolverheld-Album ein neues Etikett verpasst, weil das andere eingerissen war.

Haben drei neue Schulklassenführungen vereinbart; eine Schule davon kommt zum ersten Mal überhaupt, weil sie neugierig geworden ist.

Haben die kommenden Veranstaltungen vorbereitet - Lesungen, Gaming, Begegnungsabende -, für andere bereits Karten verkauft; haben letzte Feinschliffe an den Plänen zur Umräumaktion vorgenommen und Konzepte für die Zusammenarbeit mit Fremdsprachlern weiterentwickelt.

Haben verirrten Nicht-Euskirchenern mit der Straßenkarte weitergeholfen und Nachhilfe-Grüppchen Raum zum Lernen zur Verfügung gestellt; haben über die Fernleihe Bücher aus anderen Bibliotheken beschafft, überzogene Medien gemahnt und waren den Kunden telefonisch und via social media bei Rückfragen zu ihrem Benutzerkonto im eBook-Service, vorbestellten Medien oder auch nur den Öffnungszeiten behilflich, bis abends, wo ich schon längst zu Hause war.

Und das wird auch morgen so sein. Und übermorgen und nächste Woche und sogar samstags, ohne Betriebsurlaub, 52 Wochen im Jahr.

 

Ihr seht - Bibliothek ist so viel mehr als nur Lesen.

Es ist ein Teil Kultur; ein wichtiger Part unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens - und eine unverzichtbare Bildungseinrichtung, die die Menschen von der Kita bis zum Beruf und darüber hinaus begleitet. Egal ob ihr nach einer anstrengenden Arbeitswoche noch ein, zwei DVDs fürs Wochenende sucht oder unterstützendes Material zu euren Hausaufgaben benötigt, ob ein Erziehungsratgeber für Katzen oder HMTL für Dummies; ganz egal welchen Alters, egal welcher Nationalität oder Muttersprache ihr seid - die Bibliothek ist etwas Gemeinsames, etwas für alle. Auch für euch.

 

Und nein, daher denke ich nicht, dass der Beruf aussterben wird, um den Bogen zum Anfang zu schlagen.

Bibliotheken werden sich verändern, ja, sie werden ihr Angebot dem Zeitgeist anpassen, wie das bei uns beispielsweise mit der Onleihe oder dem Gaming-Bereich schon geschehen ist - aber sie werden nie verschwinden. Und das ist auch gut so!

Denn abgesehen von dem praktischen Nutzen geht zumindest für mich von einer Bibliothek auch ein ganz besonderer Flair aus; etwas, das mich inspiriert und beeindruckt. Vielleicht ist es die geballte Masse an Wissen, die in den vielen Büchern steckt, vielleicht auch einfach nur die Gesellschaft von so viel Literatur und literaturbegeisterten Menschen.

Wie auch immer; ich finde, Bibliotheken haben etwas Magisches an sich. Kommt gerne bei uns vorbei und überzeugt euch selbst davon!

Ihr werdet schon staunen, was eine Bibliothek alles kann ;-)

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Herzlich willkommen, Neuanfang!

Es ist geschafft! Nach einer Menge Blut, Schweiß und Tränen (aka Mausklicks, Nervenzusammenbrüchen und Anfragen an den wunderbaren Jimdo-Support) präsentiere ich euch feierlich - meine Homepage!

 

Nachdem mein altes Design bereits zwei Jahre bestanden hatte, war es Zeit für eine Veränderung. Und nachdem ich diesen Schritt unbewusst doch immer etwas aufgeschoben habe, packte mich im August die Frühjahrsputz-Mentalität und ich machte mich endlich daran, meine Webpräsenz zu überarbeiten. Und ach herrje, kann man da viel machen! Das erschlägt einen beinahe o.O

Also war es auch eine Gratwanderung, sich nicht in Kleinigkeiten zu verzetteln... und so denke ich nun, einige Tage später, dass ich erstmal am Ziel bin :)

 

Natürlich gibt es immer noch so ein paar Sachen, die mir noch nicht hundertprozentig gefallen und die ich ganz leise, still und heimlich mal ändern werde, aber fürs Erste bin ich richtig zufrieden!

 

Meine neue Homepage kleidet Altbekanntes in neues Gewand und präsentiert meine Werke im richtigen Flair. Und ist hoffentlich auch übersichtlicher und benutzerfreundlicher als ihre Vorgängerin. Aber das müsst ihr entscheiden!

Lasst mir gerne einen Kommentar da, was ihr von der Umgestaltung haltet, was gut gelungen ist und wo es eurer Meinung nach noch Raum zur Verbesserung gibt. Oder schreibt mir eine Mail über das Kontaktformular. Oder besucht mich auf Instagram. Wie ihr mögt :D

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Meine Bücher in freier Wildbahn! || Masterpost

Da ich mich immer so freue, wenn ich eure Bilder von meinen Büchern sehe, habe ich hier mal eine kleine Sammlung angelegt


2014

MTW Eva
von Eva P., die "More Than Winning" als Strandlektüre mit den Urlaub genommen hat - via facebook


2015

von Tina Köpke - via Instagram
von Tina Köpke - via Instagram
von Tina Köpke - via Instagram
von Tina Köpke - via Instagram
von Tina Köpke - via Instagram
von Tina Köpke - via Instagram
von Tina Köpke - via Instagram
von Tina Köpke - via Instagram


2016

bei Anna P. stehen meine Bücher in guter Gesellschaft! ❤ - via facebook
bei Anna P. stehen meine Bücher in guter Gesellschaft! ❤ - via facebook


2017

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Fanart || Masterpost

Was gibt es Cooleres als zu sehen, dass andere Leute sich mit deinen Geschichten befassen und sie von ihnen künstlerisch inspiriert werden?

Und was für tolle Sachen dabei rumkommen! Sowas darf einfach nicht ungesehen bleiben ;-)

Deshalb hier: Ein Sammelplatz für eure Kunstwerke

(Für mehr Informationen bitte auf das jeweilige Bild klicken!)

 

(...wenn ihr auch Lust haben solltet, mir was zu zeichnen / basteln / ... was auch immer - sehr, sehr gern. Es wäre mir eine Ehre, sie hier ausstellen zu dürfen! Ich freue mich über jede einzelne Zuschrift ♥)


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Fundstücke || Masterpost

Kennt ihr das? Ihr seid gedankenverloren irgendwo unterwegs und auf einmal seht ihr etwas, das euch an etwas erinnert? Etwas, das in dem Moment so passend erscheint, was aber von den anderen Menschen um euch herum kaum beachtet und erst recht nicht mit eurer Erinnerung in Verbindung gebracht wird?

Mir geht das oft mit meinen Geschichten so. Seit ich schreibe, begegnen mir immer wieder Dinge, die mich an meine Bücher erinnern, mal ist es ein Name, mal eine Person, die einer meiner Figuren zum Verwechseln ähnlich sieht, oder vielleicht auch ein Gegenstand, der so oder so ähnlich Teil meiner Plots ist. Das fasziniert mich dann meistens so sehr, dass ich immer sehr froh bin, wenn ich mein Handy dabei habe - denn solche Sachen muss ich dann einfach fotografieren. Und ich dachte mir, hey, warum sollte ich solche Fundstücke nicht mit euch teilen? Dafür habe ich den Blog doch :D

 

Das hier ist jetzt der ultimative Fundstücke-Masterpost, d.h., ich werde alle weiteren Funde, statt sie einzeln hochzuladen, hier sammeln. Dabei gehe ich insofern chronologisch vor, als dass der neueste Eintrag ganz oben stehen wird. So könnt ihr Aktualisierungen immer auf den ersten Blick erkennen.

 

Viel Spaß beim Durchblättern! :)

 

P.S. Wenn ihr etwas findet, dass euch an meine Bücher erinnert, dürft ihr mir so was auch immer sehr, sehr gerne zuschicken, egal ob für den Masterpost hier oder nur so zum Angucken - ich würde mich sehr freuen


8. August 2017, Stadtbibliothek Euskirchen

Buch: "Wir sehen uns dort oben" von Pierre Lemaitre
Schaut mal, was ich beim Aufräumen der Romane Tolles gefunden habe! 😱 …also, ähm, dass Valentin einen Bruder hat, der Kriegsliteratur schreibt, ist sogar mir neu, aber gut, man lernt ja nie aus, auch nicht bei den eigenen Charakteren ;-)

28. April 2015, Ikea Köln-Butzweilerhof

Wusste gar nicht, dass Ikea nun auch Heilpflanzen gegen Obsessionen verkauft :D
Wusste gar nicht, dass Ikea nun auch Heilpflanzen gegen Obsessionen verkauft :D

16. Oktober 2014, St. Augustin

Da habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich in St. Augustin plötzlich vor der Valentin-Apotheke stand :D
Da habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich in St. Augustin plötzlich vor der Valentin-Apotheke stand :D

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Blogger gesucht!

Anlässlich der ersten 100 Tage, die mein Buchbaby nun schon auf dem Markt ist, dachte ich mir, ich haue ein paar Rezensionsexemplare raus - das gehört immerhin gefeiert!🎉
Also wenn du eine Vorliebe für Fantasy, Steampunk und / oder Dystopien (mit ein bisschen was fürs Herz 💛) hast und auch bereit wärst, deine Leseeindrücke in einer kleinen Rezension zu teilen - nur zu! Bei Interesse gerne bei mir melden :)
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Autorenwahnsinn Reloaded: Die Sommerloch-Edition

Der Autorenwahnsinn geht in die nächste Runde!

Wer erinnert sich noch an die lustige Aktion Anfang des Jahres, die von den Menschen hinter der Plattform Schreibwahnsinn.de ins Leben gerufen wurde?

Dieses Mal dreht sich das Ganze aber thematisch nicht um einen Rückblick ins vergangene bzw. die Vorplanung für das nächste Jahr, sondern um sommerliche Themen.

Wer also schon immer mal wissen wollte, wo ich mich bei gutem Wetter bevorzugt aufhalte, wie mein Arbeitsplatz aussieht oder was mein Lesetipp für sonnige Tage ist, der sollte unbedingt mal auf meiner Instagram-Seite vorbeischauen! ;-)

Die findet ihr hier:

Was haltet ihr allgemein von solchen Aktionen? Gerne mehr davon? Oder lieber nicht? Nehmt ihr vielleicht selbst teil?

Hinterlasst mir gerne euer Feedback als Kommentar oder direkt auf Instagram!

Huch! Da habe ich gestern über die Aufregung (und die totale Erschöpfung 😅) meines ersten Ausbildungstags glatt vergessen, meinen ersten Beitrag zum #Autorenwahnsinn / #autorenwahnsinnreloaded zu posten 😱 Diejenigen, die Anfang des Jahres meine facebook-Seite verfolgt haben, haben sicher die erste Runde dieses (zumindest für mich 😃) ziemlich unterhaltsamen Schriftsteller-Tags mitbekommen! Die nächsten 31-2=29 Tage werde ich hier jeden Tag eine Frage beantworten, dieses Mal unter dem speziellen Augenmerk "Sommerloch". Ich bin gespannt, wie das ganze bei euch ankommt 😊 und vielleicht hat ja der ein oder andere Lust, sich in den Kommentaren auch zu den Fragen / meinen Antworten zu äußern…? 😉 Und! Da gestern nichts kam, nehme ich mir heute gleich zwei Stichpunkte vor, ha-ha! 😃 glücklicherweise hängen diese auch sowieso zusammen: Nämlich 1.: "Woran schreibst du diesen Sommer?" und 2.: "Was ist dein Schreibziel für den August?" …aaaaalso. Wie im Bild unschwer erkennbar, arbeite ich momentan immer noch an der Neuauflage von More Than Alive. Diese Reihe ist einfach so eine Herzensangelegenheit und ich bringe nun, nach der Veröffentlichung von #mtwzweipunktnull #morethanwinningdieverratenen im Mai, gerade den zweiten Band auf den neuesten Stand. Gerade vom Interior her kann man aus den Büchern noch viiiiiel mehr rausholen, denke ich 😉 und damit werde ich mich diesen Monat auf jeden Fall noch beschäftigen, denn es ist ja eine ziemlich umfangreiche Rewriting-Aufgabe, die ich mir da vorgenommen habe 😅 aber es wird sich lohnen! Da bin ich mir sicher 💪😊 Zwar habe ich noch keine Ahnung, wie mein Zeitmanagement nun in der Ausbildung aussehen und wie viel Luft mir zum Schreiben bleiben wird, aber das ist egal, es gibt ja - und das ist das schöne beim #Selfpublishing - keine Deadlines 😀 ich habe somit alle Zeit der Welt, um aus #MTA das fulminante #MoreThanAliveDieFlucht zu machen 💛 Ich werde über die Fortschritte berichten, also stay tuned 😉 (…auch für die nächsten Tage #Autorenwahnsinn! Da sind noch einige echt coole Fragen dabei! 😏) . . #writing #writersofig #indieauthor #lisahaessy #lisahäßy #createspace #selbstverlag #eigenverlag #fantasy #fami #ausbildung #azubi #selfie

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Umzug! - oder: Byebye, facebook, und hallo Instagram!

"Man muss etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen", sagte der deutsche Mathematiker und Physiker Georg Christoph Lichtenberg.

Dieses Zitat kann man wahrlich auf viele Weisen auslegen, doch gemeinsam haben sie alle, dass Veränderung nichts Schlechtes sein muss - sondern grundlegend dafür, dass der Status Quo nicht ewig der Status Quo bleibt, egal in welche Richtung.

Und ich wage jetzt mal einen Neuanfang; und zwar im Bereich Social Media.

Seit Anbeginn meiner öffentlichen Tätigkeit als Autorin bin ich im Internet präsent, sowohl mit meiner eigenen Homepage (in zahlreichen Designs seitdem! ;-) ) als auch einer facebook-Seite. Irgendwie war das damals für mich die einzig logische Möglichkeit, um mit meinen Lesern in Kontakt zu treten und eine Anlaufstelle zu meinem Schaffen zu geben. Ich habe die Eignung von facebook zu eben jenem Zweck gar nicht weiter hinterfragt. 2014 war irgendwie noch jeder auf facebook und nutzte es tagtäglich.

Abgesehen davon, dass dieses Verhalten sowieso stark rückläufig ist, weil neue Plattformen den Markt stürmen, muss ich sagen, dass ich die letzte Zeit insbesondere nicht mehr zufrieden war mit der Art und Weise, wie ich mich auf facebook präsentieren kann. Das fängt bei gedrosselter Reichweite und der Aufforderung zum Sponsoring von einzelnen Posts an und hört bei der allgemeinen Nutzergruppe auf. Denn mehr als einmal habe ich unangenehme PNs von zweifelhaften Personen bekommen oder habe auch gerade in der Autorencommunity eine Jeder-gegen-jeden-Hate-Community erlebt, dazu fehlen mir die Worte. Mir wurde dieses ganze Eifersuchts- / Kein-gutes-Haar-am-anderen-mehr-lassen-Gehabe einfach zuwider - mal ganz abgesehen von dem deprimierenden Effekt, den Posts von anderen Autoren auf mich hatten, wo es augenscheinlich nur noch darum ging, einander zu übertrumpfen ala "Ich habe heute 4000 Wörter geschrieben und es ist kein Ende in Sicht!" / "Ich habe in zwei Wochen ein ganzes Buch geschrieben!" / "Vielen Dank für die 300. Rezension zu meinem Baby, hach, mir kommen die Tränen!".

Natürlich ist kein soziales Netzwerk davor gefeit, dass dort nur die Realität abgebildet wird - und auch gerade Instagram mit den schön bearbeiteten und tausendfach gefilterten Fotos will ich sowas nicht absprechen. Aber was mir dort grundlegend besser gefällt, ist das Miteinander. Bisher ist mir auf meinem privaten Instagramprofil noch nicht einmal jemand dumm gekommen oder ich habe Hate erlebt oder was auch immer. Die Community scheint auch im Bereich der Hobbyautoren viel... ausgeglichener. Während sich auf facebook in den Schreibgruppen regelrecht zerfleischt wird, bekommt man hier tatsächlich auch nette Antworten auf Kommentare unter den Bildern. Vielleicht, weil es in erster Linie um eben das geht: Schöne, ansprechende Fotos. Nicht eine Dokumentation des Alltags. Der Aufwand dahinter ist ein ganz anderer. Ich habe bei mir selbst schon festgestellt, dass ich mir für meine Instagram-Posts wesentlich mehr Mühe gebe als auf facebook, wo man einfach einen Zweizeiler in das "Was machst du gerade?"-Feld hämmern und auf Enter drücken konnte - und schon hatte man sich mitgeteilt. Die Einfachheit dahinter verleitet natürlich auch dazu, weniger Relevantes kundzutun; und dazu scheint facebook mehr und mehr verkommen zu sein. Wie der Sänger einer meiner Lieblingsbands, Snöt von Tüsn, es in einem Interview so treffend bezeichnete, als er auf ihre damals noch nicht existente facebook-Präsenz angesprochen wurde: Facebook ist ein Ort der Belanglosigkeit.

Jeder kann alles posten, kann zu allem ungefragt seinen Senf abgeben und sich seine Zeit mit witzigen Katzenbildchen oder Kurzvideos vertreiben. Oder "Markiere einen Freund, der..."-Aktionen und solchem Kram.

Diese Entwicklung der Plattform, die ich früher eigentlich ganz annehmbar fand, um mit Leuten in Kontakt zu bleiben oder die aktuellsten News von Bands und Co mitzubekommen, nervte mich privat schon länger, bis ich dieses Jahr zu dem Punkt kam, an dem mir klar wurde: Warum ärgert mich das? Warum ärgert mich das und ich fügte mich dem, warum nicht was ändern? Ich habe es doch in der Hand, ob ich hier weiter über mein schriftstellerisches Schaffen blogge und es kein Mensch liest (weil mir vielleicht mal wieder die Reichweite runtergeschraubt wurde oder der Post den ersten zehn Leute, die ihn sahen, nicht interessant genug vorkam und er daher im News Feed der übrigen 400+ überhaupt nicht vorkam und so weiter und so weiter...).

Und genau das habe ich mir zunutze gemacht. Weg von facebook und dem ganzen Ärger und Nonsens dahinter, hin zu Instagram. Einfach mal was Neues ausprobieren. Weil es Zeit dazu war. Denn wie Herr Lichtenberg bereits sagte: Um Neues zu sehen, muss man eben etwas Neues machen.

Und wenn ich in drei Wochen merken sollte, dass das doch eine ganz dumme Idee war, dann, hey, sei's drum, dann habe ich mein altes facebook-Profil ja noch. Die Seite bleibt nämlich weiter bestehen und wird auch mit den gravierendsten Veränderungen wie zum Beispiel einer neuen Veröffentlichung weiterhin geupdated. Aber ansonsten - möp. Geht da nichts mehr. Meine alltäglichen Fortschritte, Schwierigkeiten und Durchbrüche mit meinen Projekten dokumentiere ich jetzt, zusammen mit mühevoll konzipierten und geschossenen Fotos, auf Instagram <3

 

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir dort ein "Follow" oder ein Herzchen auf meine Beiträge dalasst, wenn sie euch gefallen und interessieren :)

Klickt hier, um zu meinem Profil zu gelangen (nein, kein automatischer Follow, keine Angst ;-) )
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Autorenwahnsinn-Challenge-Masterpost

Wie die von euch, die meiner facebook-Seite folgen, mit Sicherheit mitbekommen haben, habe ich im Januar an der #Autorenwahnsinn-Challenge der Seite Schreibwahnsinn mitgemacht. Dabei ging es darum, jeden Tag eine Frage zum Schreiben, zu sich selbst, zu vergangenen und zukünftigen Projekten, etc. zu beantworten :)

Hier gibt es nochmal alle Tage zum Nachlesen!

 

Tag 1: "Rückblick: Dein Schreibjahr 2016"

Manche von euch haben ihn schon gesehen, denn mein Jahresrückblick kam ja bereits gestern ;-)
Wer das noch nachholen will, findet ihn hier.

Um heute also nicht nochmal exakt dasselbe zu erzählen, dachte ich mir, haue ich euch einfach mal ein paar Zahlen und Fakten zum letzten Schreibjahr um die Ohren:
Also...

In 2016 entstanden neben meinem Großprojekt "With the Lights out" 22 Kurzgeschichten, zuzüglich 44 weiteren, die ich nur geplottet / angefangen, aber nicht fertig geschrieben habe.
Geplant und geplottet habe ich außerdem im Rahmen von 22 Buchprojekten.
(Nein, kein Scherz.)

Und insgesamt komme ich nur mit meinen fertigen Texten auf über 172.000 im vergangenen Jahr geschriebene Wörter - ähnlich wie in 2015. Also trotz öffentlicher kreativer Schaffenspause den eigenen Schnitt gehalten :D
Mal schauen, wie weit ich dieses Jahr komme... ;)

 

Tag 2: "Erster Satz deines aktuellen Projekts"

Uh, eine schwierige Frage. Denn wie ich schon im richtigen Jahresrückblick erzählt habe, arbeite ich nicht kontinuierlich an einem Projekt weiter, sondern schreibe konsequent das, worauf ich in dem Moment auch wirklich Lust habe.
Da ich aber doch an einem Text ganz vermehrt gearbeitet habe und ihm seit dem Herbst schon mein Hauptaugenmerk gilt, nehme ich einfach mal diesen als aktuelles Projekt.
Und dessen erster Satz lautet:

»Vorsichtig lehne ich mich ein Stück vor und luge um die Ecke, um mir einen Überblick über die Straße zu verschaffen.«

...sehr aussagekräftig, ich weiß 🙈
Wer ahnt denn schon, um welches Projekt es sich hierbei handelt? Möchte jemand raten? 😏

 

Tag 3: "Inspiration für dein aktuelles Projekt"


Oje, ich glaube, wenn ich das erzähle, dann weiß sowieso schon jeder, worum es sich handelt x)
Tatsächlich habe ich die Entstehungsgeschichte sogar schon mal erzählt! Alles begann mit einer Hausaufgabe im Englisch LK, bei der es darum ging, eine Kurzgeschichte in seiner eigenen dystopischen Welt zu verfassen... 🙈

Na, wer weiß, wie's weitergeht und welches Buchprojekt letztenendes aus dieser Hausaufgabe entstand? :)

 

Tag 4: "Dein Schreibgerät"

Seit letztem Jahr schreibe ich bevorzugt auf einem alten 2006er MacBook - ja, so was gibt es noch :D
Der Kleine tut mir immer noch gute Dienste, auch wenn er schnell ins Schwitzen gerät, wenn man mehrere Projekte gleichzeitig offen hat. Aber er erfüllt genau den gewünschten Zweck: Und zwar Schreiben ohne Ablenkung.
Wlan ist dauerhaft ausgeschaltet - schon alleine, weil er das leistungsmäßig gar nicht verkraftet 🙈 - und außer NeoOffice ist nichts gesondert installiert. Musik kommt vom Handy im Flugmodus und auf geht's - perfekt, um sich wirklich zu konzentrieren! <3

(Die Korrektur- und Satzarbeiten erledige ich dann aber lieber auf einem neueren Rechner ;) )

 

Tag 5: "Dein Schreibprogramm"

Wie ich gestern schon erwähnt habe, arbeite ich auf meinem kleinen Schwächel-MacBook (<3) mit NeoOffice, also quasi einem Mac-optimierten Ableger von OpenOffice.
Für den Buchsatz später importiere ich meine Texte aber in Word for Mac 2011 - aus Gründen... 🙈

Mit dem System fahre ich ganz gut :)

Tag 6: "Was darf nicht fehlen?"

 

Tatsächlich ist die Antwort auf diese Frage eher... simpler Natur: Und zwar handelt es sich bei meinem "Must Have" um dieses Kissen, das mir meine Tante vor ein paar Jahren mal aus Abu Dhabi mitgebracht hat. Nicht nur, dass ich es wirklich wunderschön finde, nein, es macht mir meinen Schreibtischstuhl auch um einiges bequemer!
...sehr spektakulär, ich weiß 🙈
Aber es ist mittlerweile echt unverzichtbar geworden, ohne fühlt es sich irgendwie... falsch an :D
(Vielen Dank an dieser Stelle nochmal dafür, liebe Julia :-* )

Und ansonsten kann ich auch nicht so gut ohne Musik schreiben, aber dazu kommt ja nochmal ein eigener Unterpunkt am 21.01. ;)

Tag 7: "Deine Social-Media-Präsenzen"

...okay, das ist schnell abgehakt - denn da gibt es nur facebook zu erwähnen x)
Ansonsten habe ich hier natürlich mit meiner Homepage ein Unterfangen mit exklusiven Blogposts, Leseproben, Empfehlungen, Presseblog, etc. am Start :D
Schaut gerne mal vorbei!

 

Tag 8: "Dein Lieblingsbuch"


Nachdem die Aufgabe des gestrigen Tages mit den Social-Media-Präsenzen in meinem Fall ziemlich einfach war, ist die heutige Frage eine der Kategorie "Kopfzerbrechen": Denn ich kann aus allen Romanen, die ich jemals gelesen habe, unmöglich ein absolutes Lieblingsbuch auswählen - das ist einfach nicht drin x)
Daher vereinfache ich mir die Sache und beschränke sie auf das letzte Jahr, wobei ich auch dort schon alleine 41 Bücher gelesen habe... öhm... :D
Obwohl da einige wirklich gute dabei waren, gab es für mich schon ein Highlight, das irgendwie herausgestanden hat, obwohl ich nicht mal sagen kann, wieso genau: Und zwar "Fünf am Meer" von Emma Sternberg.

In besagtem Buch geht es um Linn, die nach dem Betrug ihres Verlobten plötzlich erfährt, dass sie geerbt hat - und zwar die Pension Sea Whisper Inn. Jedoch ist von dem einstigen Glanz nicht mehr allzu viel übrig - und zudem ist das Haus noch bewohnt! Denn Linns verstorbene Großtante hatte den Pensionsbetrieb vor Jahren eingestellt und dort stattdessen ihre letzten Jahre in einer Art Wohngemeinschaft mit Freunden und Bekannten gelebt, die (aufgrund ihres Alters) keine Familie mehr hatten. Linns Erbe ist ein "Heim der gebrochenen Herzen" (ich meine, so wird es im Buch bezeichnet) und anfangs kommen die Bewohner und "die Neue" nicht besonders gut miteinander klar - doch je mehr Zeit sie selbst ebenfalls im Sea Whisper Inn verbringt, umso mehr nähern sich die Senioren und sie sich einander an. Es könnte so harmonisch sein - wären da nur nicht Linns hohe Verschuldung durch den Erbschaftsvertreter, die mit einem Schlag gelöst sein könnte, würde sie das Hotel verkaufen...

Hach, was war das ein tolles Buch - ich habe es verschlungen! <3
Der Schreibstil ist einfach wahnsinnig schön zu lesen. Ich hatte die ganze Zeit über das Gefühl, mich auch im runtergekommenen, aber charmevollen Sea Whisper Inn zu befinden oder am noch frühlingskalten Strand zu spazieren, der direkt hinter dem überwucherten Garten der Pension liegt... einfach ein Traum! Die Beschreibungen der Schauplätze waren genau nach meinem Geschmack.
Und auch die Charaktere sind einem schnell ans Herz gewachsen, jeder mit seinen Eigenheiten und Macken ;)
Und außerdem wurde es zum Ende hin noch richtig spannend - denn um Linns Großtante rankt sich ein Geheimnis, das jahrzehntelang sorgfältig unter Verschluss gehalten wurde...

Also mir hat es wirklich sehr gut gefallen, ein schöner Sommerroman :)

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! (y)

 

Tag 9: "Ein Autor, den du bewunderst"

 

Einige von euch dürften wissen, wer jetzt kommt. Der eine Name, den ich auf diese Frage immer wie aus der Pistole geschossen nenne, und meistens ein "Was?" zurückkriege, weil er kaum jemandem etwas sagt - entsetzlicherweise.

Die Rede ist vom meisterhaften Kenneth Oppel <3

(Achtung, der nachfolgende Text trieft geradezu vor Lobesreden und Ausdruck meiner tiefesten Bewunderung - Fangirlmodus :D )

Kenneth Oppel, seines Zeichens Fantasy- & Steampunk-Autor aus Kanada, gilt dort als literarisches Phänomen: Bereits im Teenager-Alter veröffentlichte er mit Unterstützung von Roald Dahl seinen ersten Roman - und DREIßIG weitere (Stand 2016) folgten. Ins Deutsche übersetzt wurden jedoch leider bisher nur die neueren Werke, insgesamt zwölf.
Seine Bücher begleiten mich grob gesagt seit der sechsten, siebten Klasse und der Zauber, der von den ersten Seiten schon damals für mich ausging, ist bis heute ungebrochen. Gerade bei den letzten beiden seiner Bücher, die ich gelesen habe, habe ich versucht, seinen Stil zu analysieren und herauszufinden, was genau die Faszination dahinter für mich ausmacht (...und mir vielleicht ein wenig seines handwerklichen Geschicks abzuschauen O:) ). Tatsächlich konnte ich es aber nicht konkretisieren - das muss man selbst erleben:
Jedes seiner Bücher wird auf eine so wahnsinnig intensive Weise lebendig, dass man regelrecht zwischen die Seiten gesogen wird. Gerade bei dem dritten Teil der Matt-Cruse-Reihe, "Sternenjäger", war dieser Suchteffekt so immens, dass ich das Buch damals innerhalb eines Tages durchgelesen habe, trotz der Stärke von über 500 Seiten - ich konnte gar nicht anders <3

Oh ja, gerade die Matt-Cruse-Reihe ist herausragend.
Nicht nur, dass damit eigentlich meine Faszination für Steampunk entstand, nein, sie hat auch "das Beste aus allen Welten": Ein bisschen Fantasy, aber noch genug Bezug zur realen Welt, etwas Historisches mit Zukunftsvisionen, hier mal was zu Lachen, da ein bisschen was fürs Herz und insgesamt genug Spannung und Action, um über'm Lesen endgültig die Zeit zu vergessen.
Wirklich eine große Empfehlung von meiner Seite, für jung wie alt! Meine Ausgaben sind mittlerweile alle total zerliebt, weil ich sie keine-Ahnung-wie-oft gelesen habe :3

Für mich steht außer Frage, Kenneth Oppel ist wohl einer der besten Autoren, den die Welt je gesehen hat, und folglich mein größtes Vorbild.
Leider bestand bisher nicht die Möglichkeit, ihn persönlich zu treffen und mir meine Bücher signieren zu lassen - dafür wog die Freude natürlich doppelt so groß, als ich über seine Seite Anfang letzten Jahres ein ganzes Bandel handunterschriebener Hörbücher gewann ;-)
...oder als er mir aus meine mit 13 verfasste Fan-Mail antwortete. Schon damals schrieb ich, dass er, wie bereits gesagt, mein literarisches Vorbild sei und dass ich sehr hoffte, eines Tages ebenfalls Autorin sein zu können.
Oder als er mir daraufhin 2014 zur Veröffentlichung von #mtw gratulierte.

Kenneth Oppel ist einfach ein Meister seines Fachs und vor dem, was er seit 1985 bereits so auf die Beine gestellt hat, verneige ich mich in allem Respekt. Wer weiß, vielleicht komme ich da irgendwann ja auch mal hin... ;-) ;-)

Auf jeden Fall kann ich euch seine Bücher nur wärmstens empfehlen und sie... eigentlich jedem ans Herz legen. Denn auch da besticht er mit ungeahnter Vielseitigkeit: Ob High-Fantasy, Steampunk, Krimi oder Geschichten mit Thrilleransätzen - da ist für jeden etwas dabei, denke ich :)
Seine Homepage und facebook-Seite sind in meiner Link-Sammlung gelistet. Schaut mal bei ihm vorbei! Er hätte viel mehr Aufmerksamkeit in Deutschland verdient!

Tag 10: "Lieblingsort zum Schreiben"

 

Tatsächlich kann ich am besten am heimischen Rechner schreiben. Notizen machen und grobe Szenenabläufe erstellen geht aber überall, gerne auch im Freien, wenn das Wetter mitspielt :)
Und im Sommer zieht es mich auch oft mit meinem alten MacBook-chen auf die Terrasse - wobei es sich da manchmal je nach Sonneneinstrahlung echt schwierig gestaltet, auf dem Bildschirm noch etwas zu erkennen x)

 

Tag 11: "Lieblingsseite über das Schreiben"

 
Heute möchte ich euch eine Website ans Herz legen, die mich schon während meiner ersten Veröffentlichungs-Spinnereien begleitete und wo ich endlich hilfreiche Antworten auf die vielen Fragen fand, die einem da durch den Kopf gehen.

Andreas Eschbach ist ein mehrfach preisgekrönter, deutscher Autor, der sich vor allem im Bereich SciFi einen Namen gemacht hat und Verfasser zahlreicher Bestseller ist. Außerdem hat er jahrelang den schriftstellerischen Nachwuchs gefördert und war als Referent in Schreibseminaren tätig. Das hat er zwar mittlerweile eingestellt, aber seine Website bietet immer noch die perfekte Anlaufstelle für alle Hobbyautoren oder solche, die es werden wollen.

Auf jeden Fall mal vorbeischauen! Gerade der Teil "Fragen und Antworten" ist Pflichtlektüre! ☝️😌

-> klickt hier

 

Tag 12: "Ein Zitat aus deinem letzten Manuskript"

 

Hu... das letzte, das ich wirklich fertig geschrieben habe, ist ja WTLO. Da das aber nicht veröffentlicht ist, bringt es euch nicht sonderlich etwas, wenn ich daraus einen möglichst spannenden Absatz auswähle, denke ich :-/
Daaaaaher bekommt ihr einen weiteren Auszug aus dem Projekt, das ich momentan als mein aktuelles ansehen würde. Denn - im Grunde ist das Manuskript ja fertig. Ich arbeite nur zur Zeit wieder dran, weil es korrigiert und gesetzt werden muss - also wie klingt das? :D

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Tatsächlich – und Gott sei Dank! – funktioniert es mit dem Werkzeug [ganz gut]; das erste Kabel wird schon spürbar in seiner Halterung gelockert und knarzt im Protest. Und nach einem kleinen Kampf schnellt es mir plötzlich entgegen, sodass ich das Gleichgewicht verliere und fast nach hinten überfalle, mich aber noch in letzter Sekunde abfangen kann.
Die Rohrzange jedoch knallt mit einem unnötig lauten Scheppern neben mir auf den Boden und ich kneife reflexartig die Augen zusammen, als könnte ich das Unvermeidliche dadurch noch verhindern, doch zu spät: Das Geräusch gellt durch die Stille der Nacht, die nur vom beruhigenden Sirren und Brummen der großen Kühltürme unterbrochen wird.
Ich forme mit den Lippen ein lautloses »Mist!«, fluche abermals in mich hinein und rappele mich eilig wieder auf. Ich kann nur hoffen, dass das niemand gehört hat oder wenn doch, dass sich keiner der Wachposten besonders dafür interessiert.
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Na? Also jetzt müsste es eigentlich klar sein, um welches Projekt es sich handelt... ;-)
Wer möchte lösen? :D

 

Tag 13: "Entspannung nach dem Schreiben"

 

Hu, also das war wieder so eine Frage, wo ich länger überlegt habe. Denn ein allgemeines Entspannungsritual oder so nach dem Schreiben habe ich nicht - da mache ich eher dann, wonach mir an dem Tag der Sinn steht ;-)
Aber hauptsache erstmal weg vom Bildschirm. Vielleicht was spazieren gehen oder mit dem Rad durch die Felder fahren. Gerne auch mit Musik :)
Und ansonsten tut eine Tasse Tee auch wirklich Wunder! Gerade jetzt, wo es draußen so kalt ist und man es sich drinnen so gemütlich machen kann <3

 

Tag 14: "Das letzte Buch, das du gelesen hast"

 

Das war "The Hollow" von Jessica Verday - nachdem es seit Januar 2011 (!) ungelesen bei mir im Regal gestanden hat. Ich weiß nicht mal, wieso genau ich nicht weiter als die ersten drei Kapitel gekommen bin, aber irgendwie bin ich davon abgekommen.
Ich weiß noch genau, dass es mir im Laden wegen seines wunder-, wunderschönen Covers aufgefallen ist - und irgendwie dachte ich mir demletzt: "Komm, gib ihm noch eine Chance!"
Also habe ich es tatsächlich nach sechs Jahren ganz gelesen - und auch wenn ich persönlich am Anfang den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig fand, war ich am Ende wirklich begeistert von dem Buch <3
...so sehr, dass ich mir gleich den zweiten Teil geordert habe, der mittlerweile restlos vergriffen ist und nicht mehr neu aufgelegt wird. Amazon Marketplace sei Dank :D

Von mir bekommt die Geschichte um Abbey und Caspian auf jeden Fall einen verspäteten Daumen nach oben - ein schönes Buch! Fantasy, Spannung und ein bisschen was fürs Herz, genau mein Ding ;-)

Habt ihr auch so "Buchleichen" im Regal stehen? Ich kann doch nicht alleine damit sein, oder? Erzählt doch mal! x)

 

Tag 15 (Halbzeit! :D ): "Dein Lieblings-Schreibratgeber"

 

"Bücher mit Createspace veröffentlichen" von Daniel Morawek, 3. Auflage.
Zwar nicht ein Ratgeber fürs Schreiben direkt - denn da habe ich tatsächlich gar nichts im Regal stehen -, aber dafür, wie es nach dem Schreiben weitergeht: Und zwar mit der Veröffentlichung, genauer: Mit dem Prozedere des Selbstverlags via Createspace.

Mir hat das Buch bei den ersten Kontakten mit Createspace mit #mtw vor drei Jahren wirklich gute Dienste getan - auf 80 Seiten wird alles genaustens erklärt, von Grundsätzlichem zum Buchsatz über die Bestimmung der Buchrückenstärke bishin zur Tantiemenberechnung.
Meine Ausgabe ist über und über mit Textmarker angestrichen und hat auf einigen Seiten kuligeschriebene Anmerkungen und war mir auf jeden Fall eine große Hilfe :)

Ob man es wirklich braucht, darüber lässt sich streiten, weil ja auch Createspace mit der Zeit geht und immer benutzerfreundlicher wird, aber ich persönlich fand es sehr hilfreich, nicht nur das FAQ oder die (sehr knappen) Erklärungen und Hinweise auf der Website zu lesen, sondern das Ganze auch nochmal schwarz auf weiß vor mir zu haben. Meiner Meinung nach kann man die 5,99€ guten Gewissens investieren, wenn man gedenkt, sich mit Createspace auseinanderzusetzen ;-)

Tag 16: "Deine Notizbücher"

...öhm... okay, das sind ein paar mehr 🙈

Oben im Bild seht ihr die "alte Generation". In diese typischen schwarzen Notizbüchlein mit den roten Ecken habe ich etwa von 2009 bis 2013 meine Ideen geschrieben. Und jedes einzelne wurde besonders designt - wenn Interesse besteht, kann ich ein paar meiner Schmuckstücke auch nochmal einzeln zeigen :)

Mittlerweile bin ich aber auf etwas dünnere Gebinde umgestiegen: A5-Hefte von Clairefontaine.
Dabei benutze ich meistens ein Heft pro Projekt; oder, wie ihr obenaufliegend, eins für mehrere Kurzgeschichten. Aber auf jeden Fall hat man dann alles schön zusammen, ohne zu viele leere Seiten zu "verschwenden", wenn das Projekt ausgeplant ist.

Ansonsten habe ich für lose Notizen noch einen kleinen Block, in dem ich alles festhalte, was ich so noch nicht verwenden kann - die typischen Spontaneinfälle eben ;)

Tag 17: "Dein bisheriges Autorenhighlight"

 

Die heutige Frage ist wieder eine von denen, über die ich viel nachgedacht habe.
Seit meinem Debüt mit #mtw vor mittlerweile fast drei Jahren ist einfach eine ganze Menge cooler Sachen passiert! Und davor hatte ich ja auch schon ein paar schöne Erlebnisse mit meinem Schreiben - wie z.B. eine Lesung meines ersten "Buches" im Rahmen des Deutschunterrichts in der fünften Klasse :)

Ich würde sagen, absolut herausgestanden hat bisher ganz klar der Moment, in dem ich die "Ausgabe 0" von More Than Winning zum ersten Mal in den Händen gehalten habe. Wie man auf dem damals aufgenommenen Video auch sieht, war es wirklich ein überwältigendes Gefühl, dass sich dieser jahrelang gehegte Traum vom "richtigen", eigenen Buch endlich erfüllt hatte <3
Und natürlich auch die viele positive Resonanz, die ich darauf erhalten habe - an dieser Stelle nochmal ein ganz, ganz großes Dankeschön an meine Fanbase der ersten Stunde - egal, ob es darum ging, Bücher im Unterricht zu signieren oder die vielen interessierten Fragen und Gespräche oder auch einfach der positive Zuspruch - das bedeutet mir immer noch eine ganze Menge <3 :-*

#mtw hat auch mein erstes Auftauchen in der Presse bewirkt - Zeitung, Radio und sogar im Fernsehen war ich mit diesem Büchlein :3

Ich verdanke diesem ersten Buch eine ganze Menge und auch wenn ich heute wahrscheinlich einige Dinge anders machen würde (schreibtechnisch), möchte ich es nicht mehr missen und bin immer noch stolz, wenn ich es im Regal stehen sehe - denn es ist für mich wirklich - Achtung, Kitsch! :p - die Manifestation meines Kindheitstraums. Das Erreichen eines lange verfolgten Ziels. Einfach der Wahnsinn <3

 

Tag 18: "Ein Zitat aus deinem ersten Manuskript"

 

Wie ich gestern schon im Rahmen meiner Autoren-Highlights erzählt habe, hatte ich bereits in der 5. Klasse mein erstes "Buch" verfasst - und durfte auch prompt daraus vorlesen.
Das gute Stück, eine Fantasy-Geschichte, hieß - Achtung, super einfallsreich! - "Einfach traumhaft!"... wegen Doppeldeutigkeit mit Traumwelt und wunderschön und ach, vergessen wir das 🙈

In dem Buch geht es um Katie, die von rätselhaften Albträumen heimgesucht wird, in denen sie jemand zu verfolgen scheint. Dass die Bedrohung, die von den Träumen ausgeht, real ist, begreift Katie erst, als sie sich plötzlich in einer Parallelwelt wiederfindet: Mysteria, Land der Träume und des Fantastischen, und nach der Besetzung durch die Trolle dem Untergang geweiht... 😱

Ja, ich weiß, ganz innovativ x)
Dennoch hat es mir damals sehr viel Spaß gemacht, die Geschichte zu schreiben, und ich finde die beinahe 50.000 Wörter, mit denen ich das Projekt abgeschlossen habe, für mein damaliges zartes Alter von 11 Jahren schon einen ordentlichen Umfang! 💪😎
Dabei wusste ich damals gar nicht, wo mich die Geschichte so hinführen würde, sondern habe einfach spontan immer so weitergeschrieben, wie ich es gerade für richtig hielt - Planung und Plotting Fehlanzeige. Aber dafür ist es, das muss ich beim Durchlesen ja doch irgendwie zugeben, doch erstaunlich stringent geworden... böse Zungen könnten behaupten, es wäre eine bessere Storyline als bei den Projekten, zu denen ich mir wirklich im Voraus Gedanken mache 😂

Anyways!
Nach einer ausführlichen Durchsicht des ganzen Manuskripts - welche in eine seltsame Mischung aus Nostalgie-Flash und Fremdscham ob meines noch sehr... unausgereiften Stils ausartete - habe ich mich für folgenden Absatz entschieden. Viel Spaß beim Lesen :)

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Toxya deutete mit ihrem stolzen Kopf in Richtung Wald.
„Da hinten, wo sich die Tanne mit den drei Stämmen befindet, ist ein Eingang zur Bibliothek Mysterias.“
Katie nickte und bedankte sich.
„Wartet hier auf mich! Ich komme gleich zurück!“
Sie wandte sich Botaniki zu: „Botaniki, du bleibst auch hier!“
Die Blume ließ die Blätter hängen. Aber dann kletterte sie doch gehorsam auf Eblandies Rücken und lehnte sich entspannt zurück. Katie winkte noch einmal, dann rannte sie los.

Ächzend kam sie an der seltsamen Tanne an. Daneben befand sich tatsächlich eine Treppe, die ins Erdreich führte. Katie zögerte.
Schließlich ging sie doch die alten Treppen herunter. An den Wänden waren – wie im Tempel – bunte Zeichnungen. Sei zeigten Einhörner, Vögel mit wunderschönem Gefieder, eine lange, dünne Schlange, die sich über die Blätter im Wald hermachte und viele andere Dinge. Katie wankte die Treppenstufen herunter. Es mussten schon über 36 Stück gewesen sein, dass stand fest.
Als Katie anfing, zu glauben, dass dieser Pfad endlos wäre, endete er dann doch. Katie traute ihren Augen kaum: Regale bis zu den Decken, über und über gefüllt mit alten Büchern. Ein Tisch und ein Stuhl luden zum Lesen ein, aber das wollte Katie nicht. Sie ging die Gänge entlang, die durch die Regale entstanden waren und bewunderte die große Sammlung an Büchern.
Plötzlich hörte Katie ein Geräusch. So ein seltsames Scharren und Schritte. Aber sie hörte ganz viele Schritte! Auf einmal wurde es ihr unheimlich. Sie fühlte sich so beobachtet.
Da! Katie schrie auf.
Ein dünnes, aber großes Spinnenbein hatte sich an die Regalecke gelegt.
Wenn das ein Witz ist, dann ... kann ich nicht darüber lachen!, dachte Katie. Mit Schweißperlen auf der Stirn starrte sie das schwarze Etwas an. Endlich zeigte sich die ganze Gestalt. Es war eine monströse Spinne im tiefsten Schwarz, die Katie jemals gesehen hatte. Sie trug einen lila Hut und gelb-lila karierte Pantoffeln an ihren acht Füßen.
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Oh ja, ihr Lieben, so hat alles angefangen 🙈
...vor mittlerweile acht Jahren o.O

 

Tag 19: "Dein Lieblings-Bücherblog"

 
Öhm... also ich muss gestehen, dass ich gar nicht viele Bücherblogs kenne- genau genommen wirklich nur einen x)
Das macht ihn aber nicht minder empfehlenswert! Die Rede ist von Louisa von Das Bücherregal :)
Sie hat u.a. 2014 auch eine Rezension zu #mtw gefilmt, vielen Dank an dieser Stelle nochmal dafür ;)

Sie ist sowohl hier auf facebook als auch auf folgenden Plattformen zu finden:
Instagram - YouTube - Homepage

Schaut gerne mal vorbei!
Sie macht ihre Sache wirklich gut :)

 

Tag 20: "Inspirierender Instagram-Account"


Die heutige Aufgabe werde ich in leicht abgewandelter Form beantworten - und zwar lasse ich euch den Link zu einem sehr inspirierenden Tumblr-Blog da!

➡️➡️ http://tuaari.tumblr.com/

Da stöbere ich insbesondere für #mtw und atmosphärisch ähnlich angehauchte Projekte mal ganz gerne... schaut ruhig mal vorbei, sie hat wirklich einige tolle Fotos oben! :)

 

Tag 21: "Deine Schreibmusik"


Uff. Wieder eine äußerst komplizierte Frage!
Denn was ich so zum Schreiben höre, variiert von Projekt zu Projekt und innerhalb dessen auch noch von Zeit zu Zeit... x)
Deshalb werden meine iTunes-Playlists für die jeweiligen Bücher auch immer länger und lääääänger... und da geht's wirklich querbeet zu. Rock, Pop, Radiotaugliches, Unbekanntes, gesungen wahlweise auf Deutsch, Englisch oder ganz anderen Sprachen,... - alles möglich :)

Was aber immer ein Bestandteil meiner Playlisten ist, ist Trailer-/Filmmusik; denn tatsächlich kann einen (gerade deutscher!) Gesang beim Schreiben ziemlich irritieren (oder zumindest mir geht es so) - daher greife ich oft auf instrumentale Musik zurück :)

Meine letzte "Entdeckung" diesbezüglich ist folgendes Stück hier:
Kayleigh's Funeral (The Butterfly Effect OST)


Das Projekt, zu dem es gehört, steckt zwar immer noch in den Kinderschuhen des Plottens, aber als ich das Lied gehört habe, hatte ich auf einmal exakt vor Augen, wie die und die Szene aussehen soll... so muss das sein *___*

Tag 22: "Deine Lieblings-Schreibaccessoires"


...öhm. Ich würde an der Stelle, hätte ich es nicht schon an Tag 6 getan, gerne mit dem Abu-Dhabi-Kissen antworten :o
Denn das ist am heimischen Rechner ja immer dabei. Aber, als ich dann so drüber nachgedacht habe, ist mir noch etwas anderes eingefallen, das mich so gesehen noch viel häufiger beim Schreiben, Plotten usw. begleitet!
Und zwar meine beiden Lieblingsstifte :D

Einmal habe ich da meinen Lamy-Füller, der mich schon seit der... - keine Ahnung, Mittelstufe? - begleitet und mir immer noch treue Dienste leistet. Ich weiß nicht, ich schreibe einfach unglaublich gerne mit Füller, das fühlt sich einfach am besten an <3
Und im Rahmen meines BFD stieß ich irgendwann mal auf ein Lamy-Kuli-Modell, das so toll in der Hand lag, dass ich mir direkt einen eigenen davon gekauft habe - tadada, ich präsentiere, meine beiden Schreibwerkzeuge :D
(Und nein, ich werde nicht von Lamy gesponsert :p ...leider)

Tag 23: "Allgemeine Inspiriation"


Grundsätzlich überkommt mich ein kreativer Einfall ganz ungeplant im Alltag. Egal ob an der Supermarktkasse, beim Zähneputzen oder bei einer Tasse Tee - es passiert einfach :D
Allerdings habe ich herausgefunden, dass ich sehr empfänglich für musikalische Einflüsse bin, sprich, am häufigsten kommen mir neue Ideen, wenn ich z.B. ohne genaues Ziel mit Kopfhörern in den Ohren durch die Gegend spaziere.
Oder mit dem Fahrrad rausfahre! Das war gerade im letzten Sommer eine super produktive Sache - wie viele Szenen ich in Gedanken durchgespielt habe, während ich eigentlich irgendwo zwischen den Feldern langgefahren bin... <3
Mal schauen, ob das dieses Jahr wieder genauso gut klappt ;-)

 

Tag 24: "WIP - Work In Progress"

Kurz und schmerzlos - hier kommt ein Auszug aus einem Projekt, von dem bisher noch niemand etwas gelesen hat :3

»Ihr langes schwarzes Haar fiel ihr in sanften Wellen über die Schultern und sie war fürwahr die schönste Frau, die ich jemals gesehen hatte. Also, ich meine, natürlich hatte ich gewusst, wie sie aussah; man hatte ihr Bild schon öfters in Zeitungen gesehen und ihre Reden wurden ja auch oft im Fernsehen übertragen – aber das kam nicht ansatzweise an ihre echte Schönheit heran.
Nayim strahlte in natura etwas Erhabenes aus, etwas Majestätisches, Anmutiges, das sich von Kameras nur schwerlich einfangen ließ. Sie hatte wirklich die Ausstrahlung einer Königin. Daher verschlug es mir im ersten Moment glatt die Sprache, als ich ihr gegenüber stand.
Erst Alessej holte mich zurück ins Hier und Jetzt, als er sich respektvoll vor [ihr] verneigte und [mich vorstellte].«

Tag 25: "Dein Bücherregal"

 

Da sich meine BücherECKE zur Zeit im Umbau befindet und nach einer großen Aussortier-und-weiter-verschenk-Runde einige Fächer leer stehen, zeige ich euch lieber ein etwas älteres Foto. Das ist aus Dezember 2015 :)
Schön mit weihnachtlicher Beleuchtung <3
(...die bleibt aber das ganze Jahr dran, hihi x) )

Und ihr seht, es war wirklich VOLL. Da war gar kein Platz mehr für Neuzugänge. Deshalb habe ich für viele Bücher letztes Jahr ein neues Zuhause gefunden, sodass ich jetzt wieder "auffüllen" kann ;-)
Sobald das passiert ist und ich mit der Sortierung usw. zufrieden bin, werde ich auf jeden Fall ein neues Bild posten ^_^

Tag 26: "Instagram-Account eines BFF-Autors"

Öhm... tatsächlich muss ich gestehen, dass in meinem Freundes- / Bekanntenkreis gar nicht so viele Autoren sind- wie mir jetzt erst auffällt :D

Eine, die ich euch aber unbedingt ans Herz legen möchte, ist die gute Tina Köpke! Wem der Name bekannt vorkommt, der erinnert sich wahrscheinlich daran, dass sie das wunderschöne Cover zu Vega designt hat :3
Aber eigentlich ist Tina ebenfalls Schriftstellerin und hat Ende letzten Jahres mit ihrem Serial-Opener "Royal Me: The Masquerade" ein beeindruckendes Debüt hingelegt. Detailiert ausgearbeitete Charaktere, jeder mit seinen speziellen Eigenheiten und Zügen, atmosphärische Schauplätze, eine spannende Grundidee und auch schön was fürs Herz - wirklich sehr empfehlenswert <3

Genauso kann man ihren liebevoll geführten Instagram-Account empfehlen, bei dem ich nun schon seit einiger Zeit mitlese.

Schaut unbedingt mal bei ihr und ihren Werken vorbei :)

Tag 27: "Cover deines 2017er Buches"

Ihr wollt eine Vorschau? Ihr kriegt eine Vorschau!
Hier!
...so oder so ähnlich! ;-)

(Wobei ich glaube, dass die liebe Art of Ramona Treffers das doch ETWAS besser machen wird... 🙈
But somehow, I think that Ramona Treffers will do it SLIGHTLY better though... SLIGHTLY ;-) )

Tag 28: "Deine Schreibbuddys"

Darf ich vorstellen? Die Abteilung der Qualitätssicherung 💕
Gut, an so Sachen wie konstruktivem und inhaltlich wertvollem Feedback arbeiten wir noch, aber sie schaut meine neuen Ideen immer sehr gewissenhaft durch ;-)
…oder schläft darauf. Oder räumt mir meinen Schreibtisch um und klaut Kopfhörerkabel.
Aber im Großen und Ganzen bin ich schon zufrieden mit meiner Mitarbeiterin. Sie schnurrt einfach so niedlich, wenn ich zwischendrin mal eine Hand von der Tastatur löse und ihr übers Köpfchen streichel…

Habt ihr auch einen tierische Mitbewohner? Zeigt her! :)

Tag 29: "Ein Zitat aus deinem aktuellen Manuskript"

(Da diverse Ereignisse meinen bisherigen Veröffentlichungs"plan" vollkommen durcheinander geworfen haben, handelt es sich bei dem aktuellen Manuskript nicht mehr um das, das ich Anfang des Monats so bezeichnet habe - also nicht wundern ;-) )

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Nein, Alba war keine Heilige, kein Segen.
Sie war nicht die Personifikation des Schutzes, den sich alle von ihr erhofften, wenn sie ihnen wohlgesonnen war und es ihr gut ging. Sie war nicht die ultimative Waffe gegen die finsteren Mächte, die weit da draußen immer noch am Werk waren.
Sie war der Fluch höchstpersönlich.
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Tag 30: "Instagram-Account eines BFF-Autors, die Zweite"

Wie schon gesagt, habe ich eigentlich so keine Autoren im Freundes- und Bekanntenkreis - und nachdem ich euch vor ein paar Tagen die liebe Tina Köpke vorgestellt habe, drehen wir den Spieß heute mal um! Wer von euch schreibt denn? Veröffentlicht oder nur so für euch?
Wenn ihr mögt, schreibt mir mal eure Seiten in die Kommentare, dann schaue ich da mal, was ihr so treibt ;-)

 

Tag 31: "Deine Wünsche für das Schreibjahr 2017"

(Hui, heute ist der letzte Tag - na irgendwie ging das jetzt doch schneller als erwartet :o aber hat Spaß gemacht ^_^)

Wie ich schon in meinem kleinen Jahresrückblick schrieb, wünsche ich mir konkret für 2017 nicht viel - einfach genügend kreative Energie und ausreichend Durchhaltevermögen, um die Projekte, die ich beginne, auch zu beenden. Und natürlich - aber das ist sowieso Priorität Nr. 1! - Spaß am Schreiben - das ist das Wichtigste <3

An dieser Stelle Dankeschön an alle, die die letzten 31 Tage hier mitgelesen haben - auch wenn die facebook-Reichweite offenbar nicht wollte, dass das besonders viele werden. Daher werde ich nochmal einen "Masterpost" mit allen Fragen und Antworten auf meiner Homepage hochladen - da ist der Kram IMMER verfügbar ;-)
Ich hoffe nichtsdestotrotz, ihr hattet ein wenig Freude beim Lesen (also mir hat das Vorbereiten auf jeden Fall Spaß gemacht :D ) und ihr konntet ein paar interessante Dinge über mich als Autorin und meine Arbeitsweise, etc. erfahren :)

Ab jetzt wird es hier erstmal etwas ruhiger, da ich mich in die Korrektur- & Rewriting-Phase meines aktuellen Manuskripts zurückziehe - wollen doch was geschafft kriegen dieses Jahr, oder? ;-)
In diesem Sinne - habt eine schöne Woche, ihr Lieben, und man hört respektive liest sich bei Zeiten wieder hier. Cheerio!

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Bye-bye, 2016 - und hallo, 2017 ♥

 Wie einige von euch mit Sicherheit schon wissen, kommt hier traditionell am 31.12. ein Rückblick über mein schriftstellerisches Jahr, in dem ich nochmal alles Revue passieren lasse, was ich so erlebt habe. Irgendwie finde ich es sehr „heilsam“, sich nochmal bewusst zu machen, was sich hinter den vergangenen zwölf Monaten eigentlich im Detail verbirgt – denn das ist in der Regel doch mehr, als einem im ersten Moment einfällt!

Und wenn bisher allgemein ein Jahr den Aufwand wert wäre, dann wohl 2016. Ehrlich gesagt ist das auch mein Problem: Das letzte Jahr hätte einen wahnsinnig episch aufgezogenen, durchgeplanten und formvollendet ausgearbeiteten Rückblick verdient; ein Highlight-Reel der Extraklasse! In der letzten Woche habe ich, glaube ich, vier oder fünf Rückblicke geschrieben, die mir jedoch allesamt nicht gut genug schienen. Irgendwie hat immer was gefehlt und auch nach x Korrekturen war ich nicht wirklich zufrieden damit – keiner von ihnen konnte meinem eigenen Anspruch oder dem Jahr gerecht werden.
Deshalb hier, in aller Kürze, Anlauf Nr. 6: Mein Jahr 2016!

Es war – ein Jahr der Extreme, hoch wie tief. Der Gegensätze. Des Grenzen-Überwindens. Der Orientierung. Wenn ich es unter ein Motto stellen müsste, würde ich sagen: „Neuanfang“.
Das bezieht sich zwar in erster Linie auf mein Privatleben, aber mindestens genauso gut passt es auf meine schriftstellerische Laufbahn: Und zwar musste ich zu Beginn des Jahres aufgrund der kreativen Unzufriedenheit, mit der ich 2015 abgeschlossen habe, für mich erst einmal den Begriff „Schriftstellerin“ neu definieren. Neu abstecken, was ich überhaupt will.
Ich würde sagen, wenn ich dieses Jahr schreibtechnisch etwas gelernt habe, dann, dass es mir wohl immer das liebste Hobby sein wird – aber dabei bleibt es auch. Zwar habe ich lange Zeit – ich glaube, eigentlich so seit der fünften Klasse... x) – immer gesagt, dass ich gerne eine „richtige“ Schriftstellerin werden würde, aber diesen Gedanken habe ich dieses Jahr endgültig verworfen. Zumindest, was das Berufliche angeht.
Denn ich habe bereits 2015 gemerkt, dass ich unter Zeitdruck und eng gesetzten Deadlines einfach nicht arbeiten kann; oder zumindest nicht so, wie ich es gern möchte. Und wenn der Künstler am Ende nicht mit seiner Arbeit zufrieden ist, was taugt sie dann?
Wenn es statt um Kreativität und Spaß an der Freud' eher darum geht, wie man sich marketingtechnisch am klügsten positioniert und dass man bald mal ein neues Buch nachlegen müsste? Gerade hier auf facebook streben die Autoren viel nach „höher, schneller, weiter“ und ich frage mich ernsthaft, wie manche es fertigbringen, im Akkord so viele Texte zu produzieren und pro Jahr zwei, drei Bücher auf den Markt zu werfen... also ich habe für mich gemerkt: Ich kann es nicht. Aber das ist okay – wenn es eben nur das Hobby bleibt.
Auch wenn es mir nicht leicht gefallen ist, meinen Traumberuf der letzten acht Jahre zu verwerfen, stand ich im Januar eben an einem Punkt, an dem ich gemerkt habe, dass es das nicht ist oder viel mehr nicht werden wird: Mein Beruf.
Beruf, das ist etwas, womit man Geld verdient. Wovon man leben, seine Wohnung finanzieren, sich etwas zu essen kaufen muss.
Und wenn ich daran denke, dass ich bereits in meine bescheidenen Rahmen solche kreativen Hänger hatte, dann mag ich mir gar nicht vorstellen, wie das wohl wäre, wenn meine finanzielle Existenz daran gebunden wäre.
Also nein, Schreiben – in welcher Form auch immer, da gibt es ja viele Möglichkeiten – als Beruf ist definitiv durch.
Dennoch habe ich meinen Wunsch aus der fünften Klasse nicht aufgegeben – denn der lautete damals im Grunde nur „Schriftstellerin sein“. Das hat mich auch zu der Frage gebracht: Ab wann ist man „Schriftstellerin“? Ab wann darf man sich „Autor“ nennen? Ab einem Verlagsvertrag bei einem renommierten Hause? Ab der ersten Veröffentlichung? Ab dem ersten Besteller? Oder ab der ersten beendeten Kurzgeschichte?
Ich glaube, Schriftsteller ist man dann, wenn man gerne schreibt. Wenn man es einfach macht.
Unabhängig davon, ob es jemand liest.
Unabhängig davon, wie viel man verkauft.
Oder wie viele Likes man auf facebook, wie viele follower auf Instagram, twitter und dem ganzen anderen Kram hat.
Oder welchen Rang die eigenen Bücher auf Amazon erreicht haben.
Ob man bei lovelybooks oder KDP oder bei Createspace oder sonst wo einen Preis gewonnen hat oder nicht.
Im Grunde tun wir alle dasselbe – und da lehne ich mich mal so weit aus dem Fenster und sage, egal ob eine Joanne K. Rowling oder mein hochgeschätzter Lieblingsautor Kenneth Oppel oder die von euch, die nur ab und an mal eine Kurzgeschichte zu Papier bringen, die niemand lesen soll, oder eben ich – wir schreiben.
Wir schreiben, weil es uns Spaß macht.
Weil wir das Bedürfnis haben, Geschichten zu erzählen.
(Und weil wir sonst vermutlich vor Fantasie-Überschuss irgendwann einfach platzen würden.)
Aber eigentlich – eigentlich schreiben wir für uns. Weil wir das wollen. Der eine im größeren Rahmen, der andere im ganz kleinen, wieder ein anderer irgendwo dazwischen. Aber alle schreiben wir. Und deshalb – deshalb sehe ich mich weiterhin als Schriftstellerin.

Denn auch wenn ich dieses Jahr kein Buch auf den Markt habe, habe ich Texte entwickelt. Habe an meinem Stil gefeilt, hier und da im Hintergrund ein paar Fäden gezogen und mich ganz dem hingegeben, wonach mir in diesem Moment der Sinn stand. Und wenn ich keine Lust mehr darauf hatte, dann habe ich es liegen gelassen und an anderer Stelle weitergemacht. So auch bei „With The Lights Out“. Wie oft habe ich an dem Projekt gearbeitet und dann doch wieder nicht und dann wieder und dann hach, nee, lieber doch da weiter machen und hier und so... :p
Aber genau so soll es sein! Auch wenn ich weiß, dass ich mit meiner Arbeitsweise marketingtechnisch ein absoluter Albtraum bin, fühlt es sich genau auf diese Art am besten für mich an.
Einem Hobby geht man nach, um sich zu entspannen, um Spaß zu haben, um sich auszuleben. Leider hatte das Schreiben genau diesen Faktor für mich über den letzten Winter verloren.
Aus diesem Grund habe ich mich auch ab dem Sommer und gerade zum Ende des Jahres vermehrt aus den sozialen Netzwerken zurückgezogen – denn ich hatte ehrlich gesagt einfach keine Lust mehr auf das ewige „Kräftemessen“ und unterschwellige Wetteifern. Wenn ich z.B. in Autorenforen lese, wer in welcher Zeit wie viele Wörter schreibt und wie viel Energie in seine Projekte steckt und was alles möglich macht und wieviele Bücher pro Jahr raushaut, dann ist das wohl der größte Motivationskiller, den ich kenne. Letztes Jahr war ich noch bereit, da mitzuziehen, und habe versucht, so viel wie möglich zu schreiben und zu tun und zu machen, aber wie bereits gesagt, endete 2015 für mich in einem kreativen Desaster. Ab Oktober ging gar nichts mehr; und dieser Zustand hielt sich bis Mitte Januar des neuen Jahres – wo ich eben anfing, wieder nur für mich zu schreiben und mich vom digitalen Wettstreit zu distanzieren.
Ich schrieb also, ohne jemandem davon zu erzählen oder es sonst wo zu posten und zu bewerben - Geschichten, die nicht darauf ausgerichtet waren, sich gut zu verkaufen oder die man garantiert mit fünf von fünf Sternen bewerten würde; Texte, die keinem gerecht werden mussten außer mir selbst. Und das hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.

Das war wirklich eine der größten Erkenntnisse des letzten Jahres für mich und seit ich für mich neu abgesteckt habe, welchen Stellenwert das Schreiben für mich in welchem Rahmen einnimmt – geht es mir echt gut damit.
Ich habe den ganzen Sommer damit verbracht, eben solche Kurzgeschichten zu schreiben; die höchstwahrscheinlich nie jemand lesen wird. Gerade auch bei WTLO wurde ich oft gefragt, warum ich denn ein Buch schreibe, um es danach nicht zu veröffentlichen. Welchen Sinn das denn machen würde. Und hier gilt dasselbe wie für die grob... keine Ahnung, zwanzig, dreißig Kurzgeschichten?
Die Antwort ist ebenso simpel wie selbsterklärend: Weil. Es. Mir. Spaß. Macht.
Weil ich diese Geschichten erzählen wollte.
Aber einfach nur just for fun. Back to the roots quasi, denn vor 2014 hat auch niemand etwas von mir öffentlich lesen können. Und ich kann mich nicht erinnern, in dieser Zeit jemals eine kreative Blockade diesen Ausmaßes wie Ende 2015 gehabt zu haben.
Daher lautet einer meiner Vorsätze für das nächste Jahr auch: Schreiben, nicht produzieren.
Da es sich damit für einen Verlag aber nur schwer planen lässt, werde ich vorerst wieder nur eigenständig veröffentlichen. Aber auch das fühlt sich für mich richtig und gut an :)

Mir schwirren zwar besonders momentan eine Menge Ideen durch den Kopf, die ich in der nahen Zukunft gerne umsetzen würde, aber bei welcher oder ob es 2017 dazu kommt – keine Ahnung. Das lasse ich einfach auf mich zukommen. Wenn ich an einem Projekt arbeiten möchte, dann werde ich das tun, und wenn nicht, dann nicht ;-)
Unabhängig davon, was „jetzt mal kommen müsste“ oder so.
(Das heißt natürlich nicht, dass ihr nicht mal ab und an hier oder unter www.lisahaessy.info, wo ich auch trotz ab und an aufkommender Social-Media-Abstinenz bloggen werde, vorbeischauen könnt – so bleibt ihr auf dem neuesten Stand! O:) )

Insgesamt würde ich sagen, dass ich lange nicht mehr mit einem Jahr so zufrieden war wie mit 2016. Es hatte seine Tücken und Tiefen, aber auch so viele schöne Momente, dass ich mich zum ersten Mal seit Langem nicht mehr dem allgemeinen „Man, was war das ein Scheiß-Jahr!“-Zeitgeist anschließen möchte.
Mein 2016 war, mit Fug und Recht, ein tolles Jahr.
Und darüber bin ich sehr froh und vor allem dankbar, denn gerade in der heutigen Zeit ist das nicht selbst verständlich – gerade wenn man in den Nachrichten sieht, wie viel Leid es anderswo auf der Welt gibt.
Ich hoffe natürlich, dass ihr ebenfalls in der Bilanz ein schönes Jahr hattet! Auf dass das ab morgen für uns einfach so weiter geht :)
Und denen von euch, die vielleicht kein so besonders gutes Jahr hatten, wünsche ich mit 2017 ein besseres, entspannteres, glücklicheres. Mit mehr besonderen Augenblicken. Die gibt es immer – man muss sie nur sehen (mein zweiter guter Vorsatz).

Für 2017 würde ich mir ansonsten auf mein Schreiben bezogen hin wünschen, dass meine Muse mir weiterhin hold bleibt und ich auch in den nächsten zwölf Monaten über genug kreative Schaffenskraft verfügen werde. Und wer weiß, vielleicht springt dann ja in absehbarer Zeit sogar wieder was für euch zu lesen bei rum ;)

Aber ansonsten... habe ich keine Ahnung, was mich respektive uns, liebe Leserschaft, mit den nächsten zwölf Monaten erwartet. Ha, wie auch :p
Aber das ist eigentlich auch egal – denn um meine hochgeschätzte Lieblingsband Eisbrecher zu zitieren, die mich dieses Jahr auch zu einer Menge Texte inspiriert haben: „Es kommt, wie es kommt – so oder so“.

Daher: Wer bis hierhin gelesen hat, darf mir gerne in die Kommentare schreiben, wie sein 2016 war und was er sich für 2017 vorgenommen hat oder was euch sonst so einfällt und ihr schon immer mal loswerden wolltet :D
Ich für meinen Teil verbringe den Jahreswechsel ganz entspannt zu Hause – schon alleine wegen meiner (ebenfalls dieses Jahr eingezogenen!) Katze Polly, die den ganzen Firlefanz nun zum ersten Mal erleben wird und von der ich hoffe, dass sie es gut wegsteckt.

In diesem Sinne – einen guten Rutsch!
Bleibt alle gesund und munter und wer mag, liest hier weiter mit und begleitet mich auf meinem schriftstellerischen Weg, egal wie der auch genau aussehen mag... ich würde mich freuen :)

Lisa over and out! :D

P.S. Jetzt sind das schon wieder über 1700 Wörter geworden. So viel zum Thema „kurz“, haha, ich und mein Einschätzungsvermögen für word counts... das wird sich wohl auch nächstes Jahr nicht ändern x)

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Rewriting is a bitch! - oder: Et muss ja weitergeh'n!

Uff.

Wenn es ein Geräusch (ein Lebensgefühl!) gibt, dass die Bearbeitungszeit eines Manuskripts zusammenfasst, dann wohl dieses. Uff.

Denn was sich die wenigsten Nicht-Autoren vorstellen können, ist, dass vom ersten Entwurf bis zu dem Text, der abgedruckt wird, eine ganze Menge passiert - und auch passieren muss. Gerade bei einem Manuskript wie Margo, das nun seit seiner Fertigstellung ein Jahr unangetastet auf meiner Festplatte rumgelegen hat o.O

Denn abgesehen von Rechtschreib- und Grammatikkorrekturen seitens meines Lektors gibt es auch eine Menge bezüglich des Stils zu tun. Was sich normalerweise auf die Verbesserung des Lesefluss' beschränkt, hat bei mir nun zusätzlich den Aspekt des "OMG, was hast du denn da geschrieben?!" bekommen. Ein Jahr ist nun mal eine lange Zeit, in der man sich auch ganz gehörig weiterentwickelt, wie ich jetzt am Beispiel Margo gelernt habe. Wahnsinn.

Also mir war schon klar, dass sich stilmäßig etwas bei mir getan hat - hoffentlich auch eurer Meinung nach zum Besseren ;-) -, aber ich hätte nicht gedacht, dass der Unterschied doch so deutlich ist. Na ja, eigentlich ist es ja schon was Schönes, seine eigenen Fortschritte zu sehen, also will ich mich nicht beklagen.

 

Das einzige, was halt ein bisschen der unangenehme Beigeschmack dieser Weiterentwicklung ist, ist die Tatsache, dass ich nun ein ganzes Buch mit mehr als 105k Wörtern rewriten muss. Das heißt momentan für mich, den ganzen Text nochmal durchzugehen und quasi jeden Satz auf links zu drehen.

...sagen wir, es gibt im Autoren-Dasein auf jeden Fall weniger anstrengende Dinge. Denn auch wenn ich nicht sagen würde, dass das Schreiben an sich "anspruchslos" ist - aber das hier ist doch eine ganze andere Hausnummer o.O

 

Momentan habe ich die ersten 100 von 500 Seiten geschafft.

Innerhalb einer Woche. Mit ca. 3h pro Tag.

Uff.

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Große Entscheidungen...

Ihr Lieben - ich habe mich heute zu einem größeren Schritt entschieden. Und zwar nehme ich sowohl "More Than Winning" als auch "More Than Alive" vorübergehend aus dem Verkauf.

Ja, ihr habt richtig gehört - beide Bücher wird es nicht mehr im Handel geben. Das hat nichts mit den Projekten an sich zu tun, sondern viel mehr mit ihrer Aufmachung. Ich würde gerne etwas am Satz feilen und beide Projekte mit meinen neu erworbenen Editing-Skills von WTLO ( :p ) zu etwas mehr Glanz verhelfen. Das haben sie verdient. Ich möchte nicht mehr, dass man ihnen ansieht, dass es Selfpublishing-Bücher sind. Sondern dass sie richtig schmuck aussehen. Momentan ist das leider nicht der Fall. Und außerdem bin ich gerade mit dem Stil, den ich als 16jährige an den Tag gelegt habe, nicht mehr zufrieden. Da hat sich einfach - zum Glück :D - viel zu viel getan seitdem. Also werde ich beide Projekte von grundauf rewriten.

Dafür benötige ich allerdings einiges an Zeit, weshalb ich nicht sagen kann, wann die Geschichten wieder verfügbar sein werden. Wenn ihr also noch eine Originalausgabe ergattern wollt, dann müsst ihr schnell sein - binnen dieser Woche wird der Verkauf eingestellt.

 

In diesem Sinne... nehmen wir Abschied von meinen ersten beiden Buchprojekten und meinen Anfängen im Selfpublishing. Auf dass wir sie bald in neuem Gewand wiedersehen

(Denn meine Liebe zu der Geschichte dahinter ist nach wie vor ungebrochen! )

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Es ist da!!

Liebe Leute - es ist da.

 

Heute Mittag war der Moment, auf den ich nun schon so lange hingearbeitet habe - und das ganz unerwartet! Eigentlich hatte ich mich aufgrund der 8-10 Werktage Bearbeitungszeit, die epubli sich einräumt, erst auf Ende der Woche eingestellt...

Aber egal, umso besser! Auf jeden Fall brachte der Postbote heute eins der schönsten Päckchen EVER. Nachdem ich nun schon seit etwa einem Jahr darauf verzichtet hatte, konnte ich heute Mittag endlich nochmal dieses erhebende Gefühl erleben, wenn man das eigene Buch zum ersten Mal in den Händen hält <3

Und Leute, es ist nicht übertrieben, wenn ich sage: Ich bin verliebt.

Ich bin so glücklich mit dem Ergebnis, ich habe gar keine Worte dafür. Vor allem, weil es das erste Projekt ist, bei dem ich wirklich alles selbst gemacht habe: Story, Korrektur, Satz, Cover. Alles.

Das ist wirklich mal mein Baby ;-)

 

Auf jeden Fall war es ein wahnsinnig toller Moment, als ich ausgepackt habe. Unbeschreiblich <3

Zwar ist es nicht perfekt geworden und ich habe ein paar Dinge gelernt, die ich nächstes Mal etwas anders machen werde, aber ich bin glücklich

 

Hach. Da ist das Ding. Die Geschichte, die mich von Januar an durch 2016 begleitet hat, mit vielen Schreib-Highs und -Lows inklusive Gedanken wie "Das kriege ich nie fertig!" vs. "Das wird das beste Buch der Welt!", einigen Nachtschichten und Kopfschmerzen vom vielen Auf-den-Bildschirm-Gucken (insbesondere beim Satz... autsch. Das waren ein paar heftige Tage!). Und das Layout und der ganze Kram erst...!

 

Aber egal - letztendlich hat doch alles irgendwie geklappt und da ist es endlich <3

Über 93.000 Wörter in 20 Kapiteln. 432 Seiten.

Der Wahnsinn.

Und weil ein paar von euch schon gefragt haben: Nein, #WTLO ist nicht käuflich zu erwerben. Das ist ein Projekt, das ich erstmal für mich behalte und das ich (noch) nicht veröffentlichen möchte. Aber es hat mir größtenteils echt so eine Menge Spaß beim Schreiben gemacht und mich über eine lange Zeit begleitet - ich konnte es nicht einfach nur auf meinem Laptop herummodern lassen. Nein, das hatte dieses Projekt nicht verdient. Nach mehr als zehn Monaten, die ich insgesamt daran gearbeitet habe, hatte dieses Buchbaby es verdient, hübsch aufgemacht zu werden und dann neben meinen anderen Werken im Regal zu stehen. Denn das ist es eben: Mein Buch. Keine x-beliebige Kurzgeschichte. With The Lights Out ist mein fünftes Buch <3

...wenn auch erst das vierte, das ich in den Händen halten konnte. Aber dazu später mal mehr... ;-)

In diesem Sinne, long story short, tl;dr: With The Lights Out, wir haben es geschafft. Herzlich willkommen in meiner kleinen Buch-Familie <3

 

Vielen, vielen Dank an dieser Stelle auch nochmal an H. und H., die mich mehr oder weniger zu dem ganzen Buch inspiriert haben - ohne euch hätte es Adaline und Alex nie gegeben <3

 

(Ach, und wo wir schon bei Dankesreden sind: Das Cover-Foto stammt von Mona Koch aka Mohnblümchen-Fotografie und wurde mir mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt. Schaut unbedingt mal bei ihr vorbei, sie macht wahnsinnig tolle Bilder!)

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Rezensionen - Essenz des Autorenlebens

Die geschätzte Autoren-Kollegin Sylvia Steele hat heute einen ziemlich treffend ausgedrückten Post bezüglich Rezensionen und Bewertungen formuliert!

 

»[…] Und genau deswegen ist es auch so wichtig, dass ihr die Bücher, die ihr lest, bewertet. Eine Rezension muss gar nicht lang sein […]. Es reichen auch ein paar kurze Zeilen. Für uns Autoren sind sie so wichtig. Sie beflügeln uns, zeigen uns, was euch gefallen und vielleicht auch nicht gefallen hat, wo unsere Stärken und Schwächen liegen. Sie geben uns neue Kraft für das nächste Buch, motivieren uns, die Geduld nicht zu verlieren, wenn es an manchen Stellen mal nicht so gut läuft. Ihr gebt uns damit so viel. Bitte, bitte bewertet eure gelesenen Bücher. Ob nun bei Amazon, Lovelybooks oder Thalia ist dabei vollkommen egal.«

 

Ich kann mich dem Obenstehenden in allen Punkten nur anschließen - Lob und Kritik sind das Brot jeden Künstlers, heißt es ja auch so schön.

Und das ist tatsächlich wahr.

Natürlich hört man am liebsten, dass man seine Sache gut gemacht hat, aber an qualifizierten, konstruktiven Rezensionen und Bewertungen kann man wachsen wie sonst durch nichts… ich würde fast soweit gehen und sagen, dafür veröffentlicht man. Für den direkten Austausch mit der Leserschaft, für gedankliche Anregungen und Weiterentwicklungen. Das beleuchtet manchmal auch die eigenen Texte von einer Seite, die man so noch gar nicht gesehen hat :)

Es ist natürlich auch einfach schön zu sehen, wenn sich andere Menschen mit dem auseinander setzen, was man sich mehr oder minder im stillen Kämmerlein ausgedacht hat. Das ist die beste Motivation, wenn's mal hakt.

Und wie oben stehend ist es dabei auch gar nicht von Belang, ob das auf drei Seiten oder in drei Zeilen geschieht. Denn - wie im Buch auch schon: Auf den Inhalt kommt es an :)

 

In diesem Sinne - ich freue mich immer über Rezensionen, Bewertungen, Meinungen, Fragen und Nachhaken, Schulterklopfen, was auch immer. Denn das, der Dialog mit euch Lesern, der macht das Schreiberlebnis erst lebendig :) <3

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Vega in der Stadtbibliothek Euskirchen

Oh mein Gott, Leute - es ist was passiert!

 

Zwar ist es mir bisher (noch) verwehrt gewesen, eins meiner Werke beim Stöbern im Buchladen zu entdecken, aber heute habe ich etwas mindestens Gleichwertiges erlebt: Die Syntheten sind in die Stadtbibliothek Euskirchen eingezogen <3

 

Zu finden im 2. OG unter Teens / Fantasy & SciFi / HÄß !

Und laut der OPAC-Recherche wurde VEGA auch schon ein paar Mal ausgeliehen :3

 

Was für ein erhebendes Gefühl, sein Buch zwischen den ganzen Fantasy-"Klassikern" zu sehen, die man selber (fast) alle gelesen hat… Wahnsinn!

 

Also wer sich noch nicht ganz sicher ist, ob das Buch was für ihn sein könnte, und mal in meinen Schreibstil reinschnuppern möchte - hier werdet ihr fündig :)

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Ein Kätzchen zieht ein...

Seit heute geistert endlich und zum Glück wieder eine kleine Samtpfote in meinem Leben herum
Darf ich vorstellen? Das ist Polerina, genannt Polly.

 

Die Kleine wurde uns vom Tierschutz Euskirchen vermittelt, die sie aufgenommen hatten, nachdem man sie einige Tage lang ohne Mutter hat herumstreunen sehen. Und nun ist sie bei uns

Es war wirklich Liebe auf den ersten Blick mit ihr. An dem Nachmittag, an dem wir sie "nur mal unverbindlich angucken wollten", nachdem wir ihr Foto auf facebook gesehen hatten, habe ich direkt meine Kontaktdaten beim Tierschutz hinterlassen. Ich konnte gar nicht anders

Diesen Moment, als das erste Mal die Tür zu dem Raum aufging, in dem sie mit einem anderen Findelkätzchen untergebracht war, und mir diese winzige Fellkugel entgegentapste, werde ich wohl nie vergessen... sie war sofort total interessiert an mir (...primär an meiner Handtasche), während sich ihr Kumpel erstmal ängstlich verkrochen hat. Und da war klar: Das ist meine. Das wird meine Katze.

Nachdem es dann leider noch ein paar Verzögerungen gab, da die kleine Maus zwischenzeitlich ernster krank geworden war, ist sie heute endlich, endlich bei uns eingezogen und wird nun erstmal einen Großteil meiner Aufmerksamkeit erhalten - da ist nicht viel mit Schreiben mit einem Katzenkind im Haus ;-)

Aber kann man es diesen großen Augen verwehren, das so toll klingelnde Bällchen zum tausendsten Mal den Flur runter zu werfen...? ♥____

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Lesung im Bufdi-Seminar!

So, das Seminar ist vorbei, Feierabend für heute :D

Die kleine Lesung war super, auch wenn ich spontan eine ganz andere Stelle gelesen habe als geplant - es geht doch nichts über Improvisation! :D
Umso schöner ist es deshalb, nachher zu hören, dass es wohl doch ziemlich professionell rüberkam und dass man beim Zuhören das Gefühl hatte, ich wäre mit meinem Text sehr vertraut, und dass ich ihn sehr ansprechend und stimmungsvoll vorgetragen hätte - vielen Dank! :3

An dieser Stelle auch nochmal ein ganz großes Dankeschön generell an meine Mit-Bufdis fürs aufmerksame Zuhören, die interessierten Nachfragen und dafür, dass ihr euch überhaupt auf meine Syntheten und mich eingelassen habt! ;)

Und natürlich vielen Dank an Frau Raffauf für die "Einladung" und die Plattform, mein Buch präsentieren zu dürfen! Das hat Spaß gemacht :)
…und irgendwie war's ja auch wieder an der Zeit, was zu machen, oder? Die letzte Lesung im EFG ist ja immerhin auch schon über ein Jahr her. Und das war sogar noch nur mit #mtw :o


In diesem Sinne - VEGA hat jetzt auch endlich die Feuertaufe einer Lesung / öffentlichen Präsentation bestanden und ist kritikmäßig sogar ganz anständig weggekommen ^_^

Hach, ich bin zufrieden - ein guter Einstieg in die neue Woche :)

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Jahresrückblick 2015

2015 – woah. o.O

2015 war krass. In so vielerlei Hinsicht.
Unter anderem habe ich mein Abitur gemacht, unser Haus wurde von Grund auf kernsaniert und private Schicksalsschläge blieben mir leider auch dieses Jahr nicht erspart. Aber wo sich ebenfalls eine Menge getan hat, ist mein Schreiben:

Nachdem ich bereits in der Dezember-Hälfte der Weihnachtsferien eifrig an meinem neuen Projekt – der „Rebellion der Syntheten“ – gearbeitet hatte, habe ich auch zum Jahresanfang noch den Großteil meiner Freizeit in die damals noch als Einteiler geplante Geschichte gesteckt. Das mit der Schule zu kombinieren, die ich zu diesem Zeitpunkt in weniger als drei Monaten abschließen würde, war nicht unbedingt die leichteste Aufgabe.
Im Februar ging deshalb schreibtechnisch fast gar nichts mehr. Wobei, abgesehen von der Vorabi-Woche, nach der ich auch direkt erstmal krank war, hatte ich u.a. noch mit einem Trauerfall und dem Beginn der Sanierungsarbeiten in unserer Wohnung zu kämpfen, sodass ich viel zu viel anderes im Kopf hatte, als weiter an den Syntheten zu schreiben.
Im März ging zusätzlich auch meine Schulzeit offiziell zu Ende – und ich habe meine Arbeit an Vega zumindest sporadisch über die Osterferien wieder aufgenommen.

Wegen des Abiturs habe ich mir dann allerdings eine längere Schaffenspause gegönnt, fast fünf Wochen. In der Zeit habe ich zwar weiter meine Ideen und Spontaneinfälle aufgeschrieben, aber nicht weiter vertieft oder ausformuliert – damit habe ich erst Anfang Mai weiter gemacht. Und dann richtig. Ab dem 3. Mai hat für mich der Marathon von 16 (!) Wochen angefangen, wo ich jeden Tag geschrieben habe. Anfangs hatte ich mir noch das Ziel gesteckt, mindestens 500 Wörter pro Tag zu schaffen, aber davon bin ich schon nach kurzer Zeit abgerückt – lieber einen Tag nur gute 300 Wörter, mit denen man zufrieden ist, als 2000 Wörter Schund ;)
Außerdem ist es im Mai zu einer Kooperation mit dem WDR gekommen: Im Rahmen der Lokalzeit Bonn sollte ein Autorenportrait ausgestrahlt werden, das meinen Werdegang bis dahin beleuchtete und außerdem meine (damals noch) beiden Bücher kurz vorstellte. Ganz ehrlich: Als ich die Anfrage bekommen habe, dachte ich erstmal, das wäre ein Scherz. Oder ein Versehen. Oder was auch immer. Dass da mein Name in der Mail stand und alles, das war mir in dem Moment vollkommen gleich, ich hab’s zuerst gar nicht begreifen können :D
Nach dem kleinen Schock kam es dann zum Kontakt mit der Journalistin Madelaine Meier, die für den Beitrag zuständig war.
Und so kam es dann auch, dass ich am 22. Mai von morgens bis spät nachmittags von einer Kamera begleitet wurde und eine ganze Menge zu mir und meinem Schreiben erzählt habe. Das war erstmal richtig ungewohnt :D
Mir wurde auch im Vorfeld gesagt, dass es schön wäre, wenn zusätzlich ein paar Freunde und „treue Wegbegleiter“ zu Wort kommen könnten – tja, Leute, das habt ihr davon, wenn man mit mir befreundet ist! :D Dann kriegt man auf einmal nachmittags eine SMS, ob man nicht Lust hätte, dann und dann bei meinem Autorenportrait mitzuwirken :p
Nein, ernsthaft, an dieser Stelle nochmal ein RIESIG, RIESIG GROßES DANKESCHÖN an die Crew, die sich dazu bereit erklärt hat – Danke Katharina, Danke Anna, Danke Verena und Danke Tobias! Ihr wart spitze <3 wirklich einfach der Hammer! :3
Und auch nochmal ein genauso großes DANKE an Mahin Nadjafi vom Café Kulturhof, das mir auch dieses Mal als Location zur Verfügung gestellt wurde! Und sieht es nicht traumhaft aus im fertigen Beitrag? <3
(Was? Ihr habt den noch nicht gesehen? Dann aber schnell nachholen: https://www.youtube.com/watch?v=FCmDK0Qi3rw )
Apropos – witzig war auch, dass ICH den Beitrag gar nicht im Fernsehen gesehen habe – denn der wurde leider so kurzfristig zwischengeschoben, dass weder Madelaine noch ich etwas davon wissen konnten. Und so erreichten mich am Abend des 5. Junis nur eine Nachricht einer ehemaligen Mitschülerin, von wegen, sie habe mich gerade im Fernsehen gesehen und wie cool das wäre. Da war ich dann das zweite Mal baff. Und irgendwie auch ein bisschen gefrustet... x)
Aber glücklicherweise gibt es so etwas wie Online-Mediatheken, sodass ich gegen 22 Uhr abends dann auch in den Genuss kam, die Lokalzeit zu sehen – mit mir. Und wenn schon der Dreh für mich komisch gewesen war, fühlte es sich spätestens jetzt super surreal an. Aber auf eine gute Weise. Unvergessen ist auch die grandiose Anmoderation: „Lisa Häßy – ist ein bisschen anders…“ – vielen Dank x)

Ich weiß nicht, ob es der Beitrag war oder das viele Feedback, das ich zu der Zeit auch durch meine Aktivität in diversen Autorenforen bekommen habe, aber auf jeden Fall hatte ich in den zwei, drei Wochen nach dem Ausstrahlungstermin einen starken Motivationsschub und habe mich nochmal richtig reingekniet. Und so kam es dann dazu, dass ich am 10. Juni das letzte Wort für Vega geschrieben habe – das letzte von insgesamt 78.185 der Rohfassung :)
Wie bereits erwähnt war ich zu dieser Zeit häufig in verschiedenen Gruppen und Foren für Hobby-Autoren unterwegs, wo man sich auch über seine Fortschritte und Erfolge austauschte. Mir nichts, dir nichts habe ich dort dann auch gepostet, dass ich mein Sci-Fi-Manuskript nun endlich fertig hätte. Es gab die üblichen Beglückwünschungen und kurzen Rückfragen, worum es nochmal ginge, so was halt.
Und am nächsten Morgen bekam ich dann eine PN von einem gewissen Herrn Eisermann, mit der er sich vergewissern wollte, dass es sich bei Vega um Sci-Fi handelte. Und fragen, ob ich nicht Interesse hätte, in seinem Verlag zu veröffentlichen.
BAMZ!
Kinnlade war auf dem Boden, als ich das gelesen habe. Ich meine – es war immer mein Traum, einen Verlagsvertrag zu bekommen, und den hatte ich auch nicht aufgegeben, im Gegenteil, für Vega hatte ich sogar im Hinterkopf gehabt, eine große Runde Auszüge und Exposes an Verlage zu verschicken. Aber das war immer so mein „Irgendwann vielleicht mal“-Ziel. Ich hätte nie gedacht, dass es so schnell ginge :o
Aber – Tatsache. Nach einer offiziellen Manuskriptprüfung konnte ich am brütend heißen Morgen des 2. Juli meinen ersten, echten Verlagsvertrag zum Briefkasten bringen. Eine Woche später konnte ich die Bombe dann platzen lassen, indem ich den Link zu meinem Autorenprofil auf der Verlagshomepage geteilt habe. Oh man. Da ist es mir dann erst so richtig klar geworden: Das ist real. Also jetzt ganz echt-wirklich. Wahnsinn <3
Das hat mir auch nochmal einen Motivationskick gegeben :)

Über die Sommermonate hat mich neben der Umgestaltung der Homepage dann der zweite Teil der Syntheten ziemlich auf Trab gehalten. Insgesamt habe ich 196 Tage an Margo gearbeitet und dabei auch mal etwas gänzlich Neues ausprobiert: Nachtschichten :D
Ich bin ja eigentlich eher der Typ Mensch, der seinen Schlaf braucht und auch (zum Glück!) wenig Probleme damit hat, welchen zu finden, aber wenn es 22 Uhr durch ist und die Wetter-App immer noch mehr als 30 Grad vermeldet, wird’s auch bei mir langsam schwierig ;) Also besser die Zeit genutzt, um nochmal zwei-, dreitausend Wörter ins Dokument zu kloppen. Das längste, was ich gemacht habe, war, glaube ich, bis fast halb 3 Durchschreiben. Ergebnis waren mehr als 3300 Wörter alleine in der Nachtphase. Danach schwirrte mir dann aber auch der Kopf x)
Mit ähnlichem Eifer und Tempo habe ich das Ganze schließlich durchgezogen, sodass Margo am 22. August fertig wurde – noch ganz knapp kurz vor zwölf ;)
Mit 106.751 Wörtern war der zweite Band der Syntheten-Reihe also plötzlich das größte Projekt, das ich geschrieben habe; und das, wo ich vorher doch immer gedacht hatte, der zweite würde der kürzeste der angestrebten Trilogie. Seitdem halte ich mich mit jedweden Prognosen zum Umfang einer aktuellen Geschichte zurück – da liege ich sowieso immer meilenweit daneben xD
Mit der Arbeit an Margo habe ich auch meinen Marathon von den besagten 16 Wochen Dauer-Schreiben beendet. Den hatte ich damals angefangen, um in dem halben Jahr zwischen Abitur und Bundesfreiwilligendienst etwas Sinnvolles zu tun. Und was gab es nach der Zeit, in der ich schreibmäßig viel zurückgesteckt habe, sinnvolleres?
Insgesamt habe ich in diesen 112 Tagen mehr als 180.000 (!) Wörter zu Papier gebracht – rückblickend betrachtet wirkt die Zahl auf mich gleichermaßen unwirklich und krass und irgendwie macht es einen auch stolz, zu sehen, was man da eigentlich doch geschafft hat. Ich meine – das waren ungefähr 2/3 von Vega und fast die komplette Margo-Episode :o
Also in dem Sinne – ich denke, ich habe die Zeit ganz gut genutzt. Und weil ich danach auch erstmal eine kleine „Boah, nee, PAU-SEEEEE!“-Phase hatte ( O:) ), habe ich eben das gemacht und die letzte Woche vor Beginn meines BFD gänzlich anders verbracht und kein Wort geschrieben.
Unter anderem stand der August zusätzlich auch im Zeichen der Vorarbeit für Vega. Die Geschichte an sich war ja da und in Bearbeitung, aber das ganze Drumherum, sprich, Klappen- und Autorentext samt Foto, generell erstmal das Buchformat, Klappbroschur Ja/Nein und solche Fragen – das musste alles noch in Angriff genommen werden! Und natürlich galt es auch, sich bei Zeiten um etwas zu kümmern, das später mindestens genauso kaufentscheidend werden würde wie ein spannender Rückseitentext oder eine zufällig gut ausgewählte Passage beim Reinlesen: das Cover!
Eigentlich war da schon alles fix, also, wer das machen sollte, aber es kommt doch häufiger etwas dazwischen, als man denkt. Wie auch immer, auf jeden Fall umdisponieren. Verleger fragt mich, ob ich einen Vorschlag hätte, also so ganz spontan aus dem Bauch heraus, wen man dafür engagieren könnte. Und wie es der Zufall so will, hatte ich vielleicht, einen oder zwei Tage vorher in einem der Autorenforen das Posting einer Grafikdesignerin gesehen, die mich mit den dort gezeigten Covern echt umgehauen hat. Tja – und so kam es, dass die liebe Tina von Legendary Fangirl Designs das Cover zu Vega gestalten durfte <3
Und ist es nicht einfach nur super, super cool geworden? Ich liebe es immer noch *___*

Eigentlich hatte ich mich ja schon darauf eingestellt, ab dem 1. September weniger Zeit zum Schreiben zu haben und das wahrscheinlich auch eher schleifen zu lassen – hätte ich da nicht im Sommer vom Verlag das Angebot bekommen, an der ersten Verlags-Anthologie mitwirken zu können. Es sollten weihnachtliche Kurzgeschichten mit den Charakteren des ersten Buches verfasst werden, die nichts von der Handlung vorweg nahmen, aber trotzdem einen guten Einblick ins Setting und den Stil des Autors gaben. Wie hätte ich Nein sagen können :D
Also habe ich den gesamten September über bis nachmittags in der Schulbibliothek gearbeitet und irgendwie noch das Schreiben dazwischengewurschelt. UND den Lektoratsbericht von Vega. Den galt es ja auch noch abzuarbeiten. Und alles musste bis zum 1. Oktober fertig sein. Dass das etwas knapp werden könnte, ist mir so ab Mitte des Monats auch aufgefallen, und – hu – ich war so froh, als alles geschafft war x)

Am 1. Oktober gab es dann quasi wie zur Belohnung auch das lang ersehnte, offizielle Release meines ersten Verlagsromans <3
Trotzdem hat es sich erst wirklich „echt“ angefühlt, als ich mein Autorenexemplar in den Händen halten konnte. Und – OMG, die Lesezeichen. Ich liebe ja so „Merchandise“ und Werbekram. Aber für #mtw und #mtwII war es leider nie im Bereich des Möglichen, so etwas machen zu lassen. Umso größer war die Freude, als ich den kleinen Karton aufgemacht habe :)
Wirklich Zeit, das alles sacken zu lassen, hatte ich nicht, denn schon kurz darauf trudelten die ersten Rezensionen, Neuerscheinungs-Rankings und sonstigen Reaktionen ein. Das hat mich dann auch nochmal dezent umgehauen, wie viel Resonanz man da als kleine Hobby-Autorin auf einmal bekam <3
Im Oktober hatte ich außerdem eine Woche Urlaub, die ich (natürlich) zum Schreiben genutzt habe. Allerdings habe ich nicht am dritten Teil der Syntheten gearbeitet, da ich immer noch das Gefühl hatte, als müsste ich nach dem Marathon ein bisschen Abstand zu den Figuren und der Handlung bekommen, sondern habe mir mit Kurzgeschichten die Zeit vertrieben. Bei denen handelte es sich aber nur um welche für den privaten Gebrauch; Schreibübungen, um „im Training“ zu bleiben und um ein wenig am Stil zu feilen. Trotzdem brachten auch die es auf mehr als 30.000 Wörter in meiner Urlaubswoche – KURZ-Geschichten, ich weiß O:)
Mit der Wiederaufnahme meines BFD-Jobs habe ich es schreibmäßig wieder etwas ruhiger angehen lassen. Also um nicht zu sagen, ich habe gar nichts mehr gemacht O:)
Es gab aber auch genug „drum herum“ zu erledigen – denn die Weihnachts-Anthologie wollte auch fertiggestellt werden, sollte sie doch schon zum 1. Dezember veröffentlicht werden :o und neben dem eigenen Beitrag und dem Lektoratsbericht dazu gab es auch noch Sachen wie die Covergestaltung oder den Klappentext zu besprechen – was mit mehreren Personen doch nochmal was anderes ist als als einziger Autor. Aber ich finde, wir haben das ganz gut gewuppt, oder, Nina, Sarah, Christin, Mino? ;)
Und! Ich war auch beim Fotografen, um Bilder für Promo-Aktionen wie unsere Weihnachts-Spenden-Aktion und so machen zu lassen. Habe ich schon erwähnt, dass ich ein außerordentliches Talent dazu habe, auf 80% aller Fotos die Augen zuzumachen? Nein? Nun, der arme Fotograf weiß es jetzt... x)
Außerdem gab es direkt am Monatsanfang ein kleines Jubiläum: Am 2.11. hat die Idee hinter Vega quasi „Geburtstag“. Mein mit durchschnittlich 4 Sternen rezensierter Sci-Fi-Roman hat seinen Anfang als Hausaufgabe für den Englisch-LK genommen und zwar als Kurzgeschichte mit dem Titel „Synthetic“. Und auch bei dieser Geschichte war es so eine plötzliche Inspiration, ein typischer Spontan-Einfall eben, der mich nicht mehr losgelassen hat – umso unwirklicher, was jetzt daraus geworden ist, oder? *___*
Also ich habe zwar eine große Fantasie, aber das hätte ich mir damals niemals träumen lassen :D

Was ich mir auch niemals hätte träumen lassen ist, wie schnell es auf einmal Dezember war – der kam wieder einmal völlig überraschend :o
Und so wurde es leider auch dieses Jahr mit dem angestrebten Adventskalender nichts, aber hey, bis Weihnachten '16 habe ich ja noch was Zeit, vielleicht, mit etwas Glück... ;)
Und mit dem Dezember kam auch die Veröffentlichung der „Wintersaga hoch 4“, unserer Weihnachtsanthologie. Auch dieses Mal war es ein tolles Gefühl, das Paket aufzumachen und das fertige Werk, mit dem man sich jetzt schon so lange Zeit planungsmäßig beschäftigt hatte, in den Händen zu halten. Und auch beim vierten Buch kann ich dieses Gefühl noch nicht weiter eingrenzen oder in Worte fassen. Sämtliche Autorenkolleginnen und -kollegen werden sicherlich wissen, wovon ich rede, und für die anderen belassen wir es einfach dabei, dass es wirklich ziemlich cool ist ;)
Des Weiteren hatte ich kurz vor meinem Urlaub noch die Gelegenheit, meine eigenen Bücher in das Sortiment unserer Schülerbücherei einarbeiten zu dürfen. Und #mtw und die Wintersaga wurden auch direkt ausgeliehen <3 Da grinst man dann doch in sich hinein, wenn man das Buch ins System eingibt und es morgens auf der Ausleiher-Liste sieht. Einfach toll :)
(Fy 118, Fy 119, Fy 133 und SFi 8, für alle Marienschüler!)
Oh, apropos #mtw! Denn nachdem der erste Band bereits im Mai bereits vorgelegt hatte, hatte #mtwII Anfang Dezember sein Einjähriges als richtiges Buch. Das hatte ich zwar bei mir im Kalender stehen, aber trotzdem war das eher ein „Äh – bitte was?!“-Moment, als ich das gelesen habe. Mir kam das noch gar nicht so lange her, dass ich zusammen mit der grandiosen Ramona Treffers über dem Cover gebrütet und selbst am Innenleben des Buches gewerkelt habe. Aber tatsächlich – der Anfang des ganzen Unterfangens mit dem Selbstverlag liegt nun mehr schon eineinhalb Jahre zurück :o

Tja. Und nu – jetzt is'es schon Silvester. Und das ganze Jahr, in dem eine ganze Menge passiert ist und das mir doch irgendwie eher kurz und schnelllebig vor kam, ist so gut wie vorbei.
Wow.

Wie auch immer, wie letztes Jahr würde ich an dieser Stelle noch gerne ein Dankeschön loswerden, denn auch in 2015 haben mich einige tolle Menschen auf meiner kleinen Reise begleitet!

Erstmal ein riesiges DANKE an das ganze Team vom Eisermann-Verlag, die mich seit der zweiten Jahreshälfte begleiten und sowohl mit Vega als auch mit der Wintersaga super Arbeit geleistet haben, sei es das Cover-Design oder das Lektorat oder was auch immer. Irgendwie habt ihr immer alles möglich gemacht und mir im Juni mit dem Vertrag auch einen lang gehegten Traum erfüllt :)
Außerdem DANKE an alle Blogger und sonstigen Bücherwürmer ( ;) ), die sich teilweise in seitenlangen Rezensionen mit Vega auseinander gesetzt haben! Glücklicherweise hat bislang das Lob überwogen, was für mich eine sehr schöne Bestätigung war, aber auch die angebrachte Kritik fand ich sehr hilf- und lehrreich! Ich werde versuchen, das Meiste davon in den nächsten Projekten umzusetzen :)
DANKE auch nochmal an Madelaine und das Lokalzeit-Team, die das Abenteuer des Fernsehbeitrags ermöglicht haben! Das war wirklich eine coole Erfahrung :D

Aber allem voran natürlich ein unglaublich großes DANKE an meine treue Leserschaft, sowohl die neuen als auch die, die von Anfang an dabei sind – ich zitiere mich unverschämter Weise einmal selbst aus dem Jahresrückblick '14: „Ohne euch wäre das alles so nicht möglich gewesen!“
Denn das ist immer noch so. Ohne Leser hat man es als Autor eher schwer. Also einfach DANKE.
DANKE für wieder einige Bücher, die ich signieren durfte;
DANKE für zwei ultra-geniale Fanart-Bilder ( <3 );
DANKE für Lob und Kritik, egal ob aufwendige Rezension oder so spontan erzählt;
DANKE für euer fleißiges Liken, Teilen und Sonst-irgendwie-verbreiten-und-Werbung-machen;
DANKE für euer generelles Interesse und jede liebe Nachfrage, wie es mit dem Schreiben so läuft;
DANKE für eure Anteilnahme und Mit-Freude, egal, was dieses Jahr so passiert ist;
DANKE für den Zulauf, den wir seit letztem Jahr hier hatten (wir sind schon mehr als dreimal so viele <3 ), und DANKE an alle, die schon von Anfang an dabei und auch dabei geblieben sind – einfach DANKE :)

Was mich 2016 erwartet, weiß ich noch nicht. Ich habe eine ganze Menge Ideen und auch über die freie Zeit habe ich viel geplant und geplottet, aaaaaaber wir werden sehen ;) Aber so lange ihr mir weiterhin treue Leser, Unterstützer, was auch immer bleibt – was soll da schief gehen? :)

In diesem Sinne (tldr; too long, didn't read): Das war's für dieses Jahr!
Vielen Dank für alles und wir sehen uns dann frischen Mutes in 2016 wieder! Ich wünsche euch einen guten Rutsch und nur das Beste für's neue Jahr; möge es für die von euch, die leider auch ähnlich viel Negatives durchgemacht haben wie ich, ein besseres werden und für die anderen mindestens genauso gut wie dieses :3
Au revoir! ♥

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Wintersaga hoch 4!

Na, seid ihr schon in Advents-Stimmung?

Nein?

Na dann wird's aber höchste Zeit! Guckt mal, was dieses Wochenende bei mir eingetrudelt ist: meine Ausgabe der Wintersaga-Weihnachts-Anthologie <3

 

Neben Kurzgeschichten von Nina Hirschlehner, Christin C. Mittler und Sarah Neumann bin ich mit meinem Text "Das Holzpferd" vertreten, in welchem Eden und Cassius sich plötzlich mit weihnachtlichen Erinnerungen konfrontiert sehen… wer wissen will, wie das abläuft und ausgeht, bestellt am besten hier vor (und sichert sich wieder zusätzlich ein exklusives Lesezeichen!).

 

Und ansonsten ist das Schätzchen auch schon ab Dienstag im Handel erhältlich <3

In diesem Sinne - einen schönen 1. Advent euch allen, ihr Lieben :)

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Ankunft der Syntheten

Sie sind da! Sie sind da! Meine Syntheten sind da!

 

Eben hat der Postbote das lang ersehnte Päckchen mit meiner Ausgabe von Vega und den Lesezeichen vorbeigebracht - und ich bin total begeistert! :3

 

Auch dieses Mal ist es dieses seltsame Gefühl, wenn einem als Hobby-Autor die Worte fehlen, wenn man das eigene Buch in den Händen hält :)

 

An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an das Team vom Eisermann-Verlag, das wirklich großartige Arbeit geleistet hat - ich bin einfach hin und weg :3

Das Cover von Legendary Fangirl Designs ist in echt noch viel schöner als auf dem Computer-Bildschirm und auch das Innenleben des Buches sieht richtig professionell und ansprechend aus. Einfach der Wahnsinn!

(Und übrigens riecht das Buch auch gut :3 )

 

Vielen, vielen Dank. Ich bin grad' einfach nur happy, hach!

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